Partner von:
Anzeige

“Verrottet” – FAS muss falsches Zitat von AfD-Politiker Björn Höcke löschen

AfD-Politiker Björn Höcke ist wegen eines falschen Zitats gegen die FAS vorgegangen
AfD-Politiker Björn Höcke ist wegen eines falschen Zitats gegen die FAS vorgegangen

Die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung macht mit ihrer Berichterstattung über die AFD in ihrer jüngsten Ausgabe gar keine gute Figur. Zuerst wird ein Zitat des AfD-Vize-Chefs Alexander Gauland als "Beleidigung" des Fußballnationalspielers Jerome Boateng verdreht. Nun berichtet die Website Übermedien.de, dass die FAS im selben Artikel den AfD-Politiker Björn Höcke falsch zitierte. Dieser ist dagegen juristisch vorgegangen.

Anzeige
Anzeige

Was zu dem mittlerweile berühmten Gauland-Zitat von den Nachbarschaftsqualitäten des Jerome Boateng zu halten ist, können Sie hier nachlesen. Im selben Artikel, in dem in der jüngsten FAS das Boateng-Zitat fiel, wurde auch der thüringische AfD-Vorsitzende Björn Höcke erwähnt. Höcke gilt selbst in der rechtspopulistischen AfD als sehr weit rechts und ist in der Vergangenheit durch Auftritte aufgefallen, auf denen er völkische Thesen vertreten hat. Zu einiger Bekanntheit gelangte er nach einem Auftritt in der ARD-Talkshow “Günther Jauch”, in der er die Deutschland-Fahne auf seinem Stuhl drapierte.

Dieser Höcke kam in dem FAS-Artikel “Betrifft: Abendland”, in dem es um das Verhältnis der AfD zum Christentum geht, am Rande auch vor. Dort hieß es wörtlich:

AfD-Rechtsaußen Björn Höcke aus Thüringen bezeichnete Kirchenfunktionäre als „verrottet“, eine Qualifikation, die Gauland ausdrücklich als „zulässig“ bezeichnet.

Anzeige

Wie das Online-Medienmagazin Übermedien.de nun berichtet, hat Höcke Kirchenfunktionäre aber gar nicht als “verrottet” bezeichnet. Das Zitat stammt offenbar von der AfD-Landtagsabgeordneten Wiebke Muhsal, die einmal von „verrotteten Funktionsträgern“ der Kirche sprach, weil die Beleuchtung der Kirche in Erfurt abgeschaltet worden war als die AfD auf dem Platz vor der Kirche demonstrierte.

Wie Übermedien.de weiter aufdröselt, wurde das “Verrottet”-Zitat dann in einem Streitgespräch von der Zeitschrift Christ & Welt irrtümlich Höcke zugeschrieben. Die Zeitschrift hat den Fehler später sauber korrigiert. Dummerweise hatte da die dpa das “Verrottet”-Zitat mit Höcke-Bezug aber schon aufgegriffen und in einem Bericht mit dem Titel “Die Kirchen und das Kreuz mit der AfD” verbreitet. Gut möglich, dass die FAZ-Redakteure das vermeintliche Höcke-Zitat dort herhaben.

Höcke ist nun laut Übemedien.de juristisch gegen das falsche Zitat in der FAS vorgegangen und diese musste seinen Namen und das Zitat aus der Berichterstattung entfernen. In Online-Archiven und beim Online-Kiosk Blendle fehlt nun der komplette “Abendland”-Artikel aus der jüngsten FAS. In der Web-Version wurden statt einer nachvollziehbaren Korrektur einfach inmitten des Satzes zwei eckige Klammern gesetzt, wo vorher der Name Höckes und das falsche Zitat standen.

Keine Neuigkeiten aus der Medien-Branche mehr verpassen: Abonnieren Sie kostenlos die MEEDIA-Newsletter und bleiben Sie über alle aktuellen Entwicklungen auf dem Laufenden.

Anzeige

Mehr zum Thema

Anzeige
Anzeige

Alle Kommentare

    1. Jede Lüge oder jeder falsche Artikel über diese Partei bringt denen mehr Wähler!
      Das heißt zum Beispiel die falschen, verdrehten oder angedichteten Tatsachen über die AfD im “Der Spiegel” oder “Der Tagesspiegel” oder gar wie jetzt die “FAS” sind Dank sozialer Medien schnell erkannt.

      Und solche eigenartigen Sachen bringen eben immer mehr Leute zur AfD weil man sieht wie die Medien arbeiten…

    2. @Johann

      Es ist gerade das Zeichen von gutem Journalismus, wenn man auch den Teufel sachlich und seriös darstellt. Ihr Kommentar redet also implizit einem medialen Totalitarismus das Wort. Das kennt man von anderen AfD-Kritikern.

      Davon abgesehen sehe ich die AfD nicht als politischen Teufel an. So gut wie alles wird medial theatralisiert und übertrieben wie z.B. die “Schießbefehl”-Affäre. Die AfD ist eine solide Partei, die unserem politischen System, welches bereits von Gutmenschen kastriert ist, guttut.

      Natürlich gibt es in dieser Partei auch Menschen, die ein bißchen engstirnig rechts sind. Das findet man in den linken Parteien aber ebenfalls zuhauf. Alles in allem verkörpert die AfD eine wichtige Kritik am Gutmenschentum, welches heutzutage nahezu unkontrolliert und regelrecht wahnwitzig immer wieder fröhliche Urständ feiert.

      Lieber einen deutschen Grenzschutz nach AfD-Manier ohne Tote als Milliarden für einen Sultan, der auf Syrer schießen läßt. Es steht zu befürchten, daß immer noch viele glauben, die AfD wolle an deutschen Grenzen auf Flüchtlinge schießen lassen. Es gibt da mehr als genug niedrigschwellige Möglichkeiten des Schutzes, die Österreich und Mazedonien beispielsweise nutzen.

      1. Die FAZ ist ein transatlantisches NATO-Stürmgeschütz.

        Im Zuge der Ukrainekrise war die Berichterstattung, wenn man sie denn so nennen will, so hetzerisch, dass selbst ein Julius Streicher blass vor Neid geworden wäre.

        Und jetzt verbrennt die FAZ auf dem Scheiterhaufen die sie selbst entzündet haben zu Asche.

        Das verstehen die “Intellektuellen” der FAZ nur nicht so recht!

        Na ja …

    3. nix für ungut, johann, ich finde ja auch, daß das eine unterschichten partei ist, aber: das kann nicht heissen, daß 1+1 = 3 ist. ds hat nix mit sympathie für diese burschen zu tun, so sind die fakten. woher der fehler stammt, ist klar, das nutzt den “lügenpresse” jammerern in sachen FAZ+gauland gerade auch nicht viel, weil es nicht beweist, daß “DIE faz schon immer ….”, die haben unsauber gearbeitet und das zu korrigieren gehört dazu.

      1. @Matthias
        Das ist eine retrospektive Betrachtungsweise, die aus der Zeit stammt, als die AfD unter Bernd Lucke und Hans-Olaf Henkel noch als eurokritische Partei in Erscheinung trat. Ich wünsche gute Besserung, was ihren Informationsstand betrifft.

  1. Unabhängig des AfD Themas.
    Das Hauptproblem solcher Probleme ist immer wieder das gleiche. Abschreiben, Abschreiben, Abschreiben.

    Anstatt “Fakten, Fakten, Fakten” zu recherchieren, Beweise zu sammeln und Artikel/Interviews sauber vorzubereiten schreiben “Journalisten” heute immer weiter voneinander ab.
    Damit natürlich auch viele Vermutungen, Verdächtigungen, Falsches, Verdrehtes oder gar Lügen.

    Liebe Medien. Ihr könnt auch und gerade heute im Medienzeitalter NUR bestehen wenn Ihr UNABHÄNGIG und WERTUNGSFREI berichtet, euch tatsächlich mit dem Thema auseinandersetzt und nicht nur bei der Konkurrenz abschreibt und bei der Wahrheit bleibt.

    Niemand benötigt mehr Leitmedien wie beispielsweise den Spiegel weil heute niemand mehr bevormundet oder von Medienmenschen beeinflusst werden will.
    Dank Twitter, Facebook etc. sind heute Lügen von links wie rechts schnell erkannt.

    1. Sie haben Recht. Ich gebe aber Folgendes zu bedenken: Autohersteller bedienen sich gleicher “Plattformen” für unterschiedliche Modelle, die zu unterschiedlichen Preisen angeboten werden. Grund: Kostenminimierung. Lebensmittelhersteller füllen den gleichen Inhalt, zum Beispiel Milchprodukte, in verschiedene Gefäße, die dann zu unterschiedlichen Preisen angeboten werden. Grund: Kostenminimierung. Zeitungen bedienen sich bei Texten dem Angebot großer Agenturen, die sich ihrerseits aus Zeitungen bedienen. Grund: Kostenminimierung. Es gibt nicht mehr genügend Personal für eigene Recherchen, also ist man dankbar für alles, was fertig angeliefert wird. Ich sage nicht, dass das gut ist, aber es ist in der Wirtschaft allgemein üblich. Ich möchte nur gerne mit der Legende aufräumen, dass hier bewusst und vorsätzlich “Lügen verbreitet” oder “Gehirne gewaschen” werden. Leider halten sich Falschmeldungen mitunter ewig, davor sind aber auch die neuen Internetmedien, die natürlich nichts anderes als “die Wahrheit” verbreiten, nicht gefeit!

  2. Liebe Meedia-Kollegen, Ihr scheint Euch hier ein wenig zu verrennen. Das (inzwischen übrigens von Gauland als richtig bestätigte) Zitat, andere Menschen “wollen einen Boateng nicht als Nachbarn haben” so zu interpretieren, als habe er damit lediglich die Meinung anderer und nicht die eigene beschrieben, ist gelinde gesagt gewagt. Diese Lesart habt Ihr völlig zu Recht ziemlich exklusiv, sieht man mal von der AfD selbst und ihrem Dunstkreis ab. Wenn ich dann noch Sätze wie “gut möglich, dass die FAZ-Redakteure das vermeintliche Höcke-Zitat dort herhaben” lese, frage ich mich: Habt Ihr Euch eigentlich einmal die Mühe gemacht, die FAZ-Redakteure zu fragen?

    1. Mark, stellen sie sich vor, nicht Herr Gauland sondern Frau Roth hätte diesen Kommentar abgegeben. Dann würde man sie wegen einer, und zwar berechtigten Kritik am Alltagsrassismus loben.
      Alltagsrassismus gibt es, und viele Bekannte mit Migrationshintergrund, der im Gegensatz zu meinem wegen ihrer Hautfarbe offensichtlich ist, gaben an, dass sie manchmal wegen ihrer Erscheinung diskriminiert werden. Das beginnt bei Türstehern, die nur Weiße einlassen, setzt sich fort mit unbegründeten Arschlochrufen (übrigens in angeblich so toleranten Köln) und endet damit, dass sie Probleme bei der Wohnungssuche haben.
      Der Kommentar von Gauland hat zwei Seiten:
      1. Es ist immer wichtig das Thema Alltagsrassismus zu benennen, denn nur dann kann man damit umgehen.
      2. Auch ist zu beachten, dass es zu einer Überforderung kommen kann. Ein Stadtteil von Bonn, Bad Godesberg, war früher das Stadtviertel in dem viele Bundesbeamte die im Regierungsviertel gearbeitet haben, lebten. Also ein gehobener Stadtteil. Nach Umzug nach Berlin wurden viele Wohnungen frei, und es siedelten sich da viele Menschen mit muslimischen Migrationshintergrund an. Die Mehrheit der Frauen trägt in einigen Gebieten Koptuch oder Burka, und macht damit deutlich, dass sie kein Interesse hat, sich nicht integrieren will. Was passiert – die deutschen die dort seit Jahrzehnten sind sauer, weil sie ihre Heimat an Zuwanderer abtreten müssen.

      Natürlich kann man das ignorieren und jeden, der dies anmerkt als Rassisten bezeichnen. Doch damit werden die Probleme nicht kleiner, sondern schwellen im Verborgenen an. Die Deutschen und gut integrierten Migranten werden dann irgendwann überfordert sein und dann kommt es zu zunehmender Islamfeindlichkeit und anschließend zu offenem Rassimus. Und dies kann zur Etablierung von Parteien führen, die im Gegensatz zur AfD wirklich rassistisch und massiv fremdenfeindlich sind. In dieser Hinsicht ist es wirklich unglaublich dumm, bei jeder noch so harlosen Äußerung von einzelnen AfD Politikern die Sau durchs Dorf zu treiben.
      Die einzige Äußerung die hier wirklich zu kritisieren war, dass war die Kritik an Mesut Özil, weil er eine Pilgerfahrt nach Mekka gemacht udn Bilder dazu gepostet hat. Der Mann ist Moslem und es ist sein gutes Recht seinen religiösen Bräuchen nachzugehen. Nur diese wirklich islamfeindliche Äußerung ging im Blätterwald unter, weil man eine nach der anderen Sau grundlos durchs Dorf getrieben hat.

      1. Erstens: Dass das Zitat wäre bei jemand anderem völlig anderes ausgelegt worden, glaube ich nicht. Dazu muss man sich nur einmal genau ansehen, was Gauland NICHT sagt. Er sagt nicht: Wirrköpfe würden Boateng nicht als Nachbarn wollen. Er sagt auch nicht, Rassisten oder Rechtsextreme würden so denken. Er spricht nicht einmal von “vielen” oder auch nur von “manchen” Leuten, sondern er sagt: “Die Leute”. Gerade so, als wären alle dieser Meinung, zumindest aber die meisten. Das genau ist die AfD-Masche: Den Eindruck zu erwecken, als spreche man für eine irgendwie unterdrückte Mehrheit.
        Zweitens: Ein Zitat komplett vom Sprecher abzukoppeln, ergibt keinen Sinn. Wer etwas gesagt hat, gehört zum Kontext des Gesagten, innerhalb dessen es interpretiert werden darf und sollte.

    2. @ Mark

      Können Sie eine Quelle angeben, wo Herr Gauland das von ihnen zitierte Zitat als richtig bestätigt.

      Das Höcke – Zitat haben die FAZ Redakteure aufgrund unwahrer Behauptungen zurück genommen, es hätte ihnen gut zu Gesicht gestanden, wenn sie den “Irrtum” begründet hätten, indem sie ihre Quelle zur Falschdarstellung benannt hätten.

      1. @Mark Sie sind offensichtlich auf dem linken Auge blind. Wegen Gaulands oder Höcker vermeintlicher Aussage wird ein Bohei veranstaltet, daß man glaubt, die Welt geht unter. Nur das eine Bundestagsvizepräsidentin Roth der Antifa hinterher läuft, welche ein Plakat mit der Aufschrift “Deutschland, du mieses Stück Scheiße.” vor sich herträgt, ist keine Erwähnung wert. Merken Sie etwas?

  3. Früher gabs in Deutschland mal so was wie Journalismus. Heutzutage tippen alle nur noch den DPA Ticker ab und kopieren gegenseitig Ihre Meinungsäußerungen. Ich lese seit langem nur noch bei der schweizerischen Konkurrenz. Da gilt: Erst denken, dann tippen.

      1. Diese Gründe können aber allenfalls eine Erklärung und nie eine Entschuldigung für das Abschreiben usw. sein.
        Leider kommt das aber teilweise so rüber.

        Außerdem wird nicht weniger, sondern bei allen zunehmend mehr Personal abgebaut, was die Talfahrt der ehemals großen Zeitungen und Magazine nur noch beschleunigen wird, denn dieser Abbau wird zwangsläufig ja nur noch mehr zu Lasten der ohnehin schon seit Jahren immer weniger vorhandenen Qualität gehen.

        Wer so dumm agiert, der hat es auch verdient pleite zu gehen.

  4. Na klar ist das wieder ein Beweis für die “Lügenpresse”-Beschwörer. Da können die Anführer von AfD und Pegida noch so viel lügen, da können rechte Medien wie PI, AchGut, Kopp-Verlag noch so viele Unwahrheiten verbreiten – alles egal.

    Und auch alles nicht so wichtig. Meedia verliert ja kein Wort darüber. Nur wenn eine große Zeitung mal ein Zitat nicht dem richtigen AfD-Typen zuordnet, dann muss das groß raus.

    Insofern dürften Petry, Storch, Gauland und Höcke wohl mal einen Präsentkorb an Meedia senden. Danke an Meedia (und auch Übermedien) dafür, dass hier völlig unreflektiert und weitab von der realen “Lügen-Situation” Schlagzeilen gebaut werden.

  5. Weder von den Medien im Allgemeinen, noch vom User “Torsten” im Besonderen, habe ich bisher auch nur ein Stück von der, nach den verlorenen Landtagswahlen doch so großmäulig angekündigten “inhaltlichen Auseinandersetzung mit der AfD” gelesen.

    Und auf die haben sich doch alle “ganz dolle” gefreut, erinnert sich noch jemand?

    Statt dessen Veröffentlichung von Hintergrundgesprächen, diese auch noch verdreht, falsches Abschreiben von Zitaten (“verrostet”) und nicht zu vergessen das sich Hochziehen an unschuldigen Gummibärchen, die leider das Pech hatten ein AfD-Logo + typischem Werbespruch verpasst zu bekommen.

    Ein Spruch, der weder besonders intelligent, noch besonders platt, sondern schlicht bundesdeutscher Werbe-Durchschnitt ist:

    “Entdecken Sie die süße Seite von CDU, der Linken, AfD, FDP, Willis Karnickelzüchterverein, der SPD usw.”

    Das ist Meedia tatsächlich einen ganzen Artikel wert (aber nur, wenn AfD draufsteht). – Da fragt man sich schon, wo da der Bezug zur Medienbranche ist, aber egal.

    Und was Kopp und Co betrifft: Widerlege die Sachen, die dir dort aufstoßen doch dann mit Fakten (was nicht einfach werden dürfte) anstatt hier Krokodilstränen zu vergießen, das keiner sowas tut – dich eingeschlossen.

  6. Die links-grünen Medien marschieren. Allen, die dieses Land, wie wir es gekannt haben, behalten wollen, werden zu Systemfeinden gemacht. Faschistische Organiasationen, wie Antifa (eigentlich die echte Fa), Rote Hilfe … marschieren vorwärts immer, rückwärts nimmer!
    Und spätestens jetzt die Qualitätsmedien, die Atombombe der Demokratie ….
    Bäh, mir wird speiübel bei so viel Überheblichkeit und Hass auf Deutschland!

  7. Man kann an dem Zitat nichts wenden, denn Boateng wohnt im Millionärsviertel Grünwald, wo auch die AfD-Wähler gerne wohnen würden und wo kein Nachbar Boateng wegen seiner Hautfarbe meidet.
    Sportsfreund Asamoa hat ja gewitzlelt, dass er die Sache nicht mitbekam, weil er den ganzen Tag beim Nachbarn war.
    Gauland unterstellt den Menschen Haltungen gegen die Hautfarbe eines Nachbarn, die sie gerade Boateng gegenüber nicht haben und die gerade in Villenvierteln die Ausnahme ist. Und das nennt man Rassismus.
    In seinem anschließenden Brief an die AfD hat Gauland sogar vor “raum- und kulturfremden Zuwanderern” gewarnt.

    Was ist dann mit dem eingewanderten Christentum und den 45 Millionen Christen, die einer einst importierten “raum- und kulturfremden” Religion mit orientalischen Opferkulten anhängen?

    1. Was hat dieser Beitrag mit der Feststellung zu tun, dass FAS falsch zitiet hat? Im übrigen entbehrt er einer inneren Logik, wenn unterstellt wird, dass einen Dritten fälschlich des Rassismus zu bezeichnen, Rassismus wäre. Dies ist allenfalls eine Falschbehauptung.

      1. Übermedien hatte selbst nicht sauber gearbeitet, nachjustiert:
        “Nachtrag, 16:46 Uhr. In einer ersten Version haben wir geschrieben, die „Deutsche Presse-Agentur“ habe den Fehler nicht korrigiert. Das ist falsch. Es gab eine Korrektur. Wir haben das oben nachgetragen und bitten, den Fehler zu entschuldigen.”

    2. Da haben sie ja recht. Millionäre unter sich. Ich meine, Herr Gauland weiß das auch. Er meinte aber “Otto- Normalverbraucher”, der sich ein Fußballspiel der deutschen Nationalmannschaft im Fernsehen ansieht und der eigenen Mannschaft “die Daumen drückt”. Dieser Mann bzw. diese Frau wollte aber nicht unbedingt einen Schwarzen als Nachbarn haben. Vielleicht noch einen bekannten schwarzen Fußballspieler aber eben keinen “Durchschnittsschwarzen”. Das hat er gemeint und nichts anderes.
      Dass es natürlich nie 100% gleiche Meinungen “der Bürger” geben kann, ist ebenfalls vom “Durchschnittsbürger” auszugehen, selbst wenn Sie und meinethalben auch ihr Freundeskreis sich nicht dazu zählen sollten.

  8. Ich mag den Höcke nicht. Ich halte ihn, Gauland und Bachmann für Schädlinge in der AfD. Aber bei der Wahrheit zu bleiben, scheinen unsere Journalisten noch immer nicht gelernt zu haben.
    Mit jedem Dementi verlieren sie mehr an Glaubwürdigkeit. Falls das überhaupt noch möglich ist.

  9. Was ist an der Berichterstattung – wie behauptet – falsch: Natürlich war die Aussage von Gauland eine Beleidigung, wobei das noch euphemistisch ist. Es war ein klarer Fall von rassistischer Entgleisung, die offenlegt, wo Akteure der AfD ideologisch stehen. Nämlich im Spektrum geistigen Rechtsextremismus.

    1. Wer bei Ihnen nicht nach “Willkommenskultur” schreit, ist also rechtsextrem? Merken Sie es eigentlich noch? Gemäß der Ansage, was Toleranz ist, lege ich fest.

  10. Die medialen Untergriffe gegen diese Konkurrenzpartei der Berliner Blockparteien werden bis zur nächsten Bundestagswahl nun täglich fortgesetzt. Der neuste Trick, diese angebliche Partei des kleinen Mannes will an seine Geldörse und Rente. Geht es noch primitiver?

    https://rundertischdgf.wordpress.com/2016/06/05/wie-die-lueckenpresse-arbeitet-oder-auch-die-taegliche-kleine-mediale-schweinerei-afd-will-dem-kleinen-mann-ans-portmonee-und-seine-rente/?preview_id=21391&preview_nonce=59bbf6f73d&preview=true

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Meedia

Meedia