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Relegation mit SGE-FCN schwächer als im Vorjahr, ProSieben fällt mit “Topmodel”-Highlights durch

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Frankfurt muss weiter um den Klassenerhalt zittern

An die Werte von 2015 reichte das Relegationshinspiel im Ersten nicht heran, aber den Tagessieg sicherte sich das Unentschieden zwischen Frankfurt und Nürnberg dennoch. Die künstliche "Topmodel"-Verlängerung kam beim ProSieben-Publikum nicht so gut an. Und bei RTL war GZSZ noch in Jubiläumsschwung. "Cobra 11" hat aber nix davon.

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Das sind die fünf Dinge, die Sie über die Quoten vom Donnerstag wissen müssen:

1. Frankfurt muss zittern, Relegation im Ersten mit weniger Zuschauern als im Vorjahr

Am kommenden Montag hat Eintracht Frankfurt eine letzte Chance, den drohenden Abstieg aus der Fußball-Bundesliga noch abzuwenden. Im Relegations-Hinspiel gegen den 1. FC Nürnberg klappte das am Donnerstagabend mit 1:1 jedenfalls noch nicht. 7,2 Mio. Zuschauer ab 3 Jahren sahen das Spiel im Ersten. Das reichte (zusammen mit 24,5%) natürlich für den Tagessieg. Allerdings lag die Relegation damit deutlich unter dem Vorjahreswert, als 9,32 Mio. den Hamburger SV gegen Karlsruhe sehen wollten. 2014 hatten 8,50 Mio. und 7,33 Mio. Fans die beiden Spiele (HSV gegen Greuther Fürth) eingeschaltet. An diesem Donnerstag war dem Ersten darüber hinaus auch im jungen Publikum der Sieg gewiss, mit 2,28 Mio. und 21,9%. Am Vorabend freute sich das Erste bereits über 2,49 Mio. für “Wer weiß denn sowas?” (“die beste Quote seit mehr als acht Jahren auf dem 18:00 Uhr Sendeplatz”, meldet der Sender).

2. “Germany’s Next Topmodel” rutscht mit Staffel-Highlights unter 10%

Die diesjährige Staffel “Germany’s Next Topmodel” hat ProSieben seit einer Woche hinter sich, die guten Quoten allerdings auch: Für “Die schönsten Momente der 11. Staffel” interessierten sich nun jedenfalls nur noch wenige Klum-Fans und schoben ProSieben am Abend auf Platz 11 mit nur 850.000 14- bis 49-Jährigen und 8,3% Marktanteil. Auf zumindest 11,0% steigerten sich im Anschluss die “100 Highlights aus 10 Staffeln” (“Topmodel”, weiterhin), 640.000 blieben dran. Der Sender darf hoffen, dass es für die Premiere der neuen Rea-Garvey-Show “Musicshake” am kommenden Donnerstag besser aussehen wird.

3. ZDF mit “Nur nicht aufregen!” stärkster Verfolger der Relegation, GZSZ noch im Jubiläumsschwung

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“SchleichFernsehen extra” profitierte im Ersten nach dem Fußball nur mäßig vom Millionenpublikum, immerhin 1,92 Mio. Fans war ab 22.45 Uhr noch nach Comedy, der Marktanteil lag bei 11,3%. Direkt lieg außerdem Christian Ulmens BR-(Web-)Serie “MANN/FRAU” zum ersten Mal im Hauptprogramm, erwartungsgemäß wussten damit aber nicht so wahnsinnig viele ARD-Zuschauer etwas anzufangen (0,87 Mio., 7,1%). Stärkster Verfolger der Relegation war zur Primetime das ZDF, wo die TV-Komödie “Nur nicht aufregen!” im Programm lief. Gibt auch gar keinen Grund dazu: 4,81 Mio. hatten eingeschaltet (16,2%), nur die “Tagesschau” im Ersten kam noch einmal auf deutlich mehr Zuschauer (5,98 Mio.). Im ZDF sahen nach dem Film 3,37 Mio. das “heute journal”, “maybrit illner” diskutierte schließlich für 2,49 Mio. zum Thema “Reiches Land, arme Rentner – Deutschlands Zukunft?” und war damit stärker als die ARD-Comedy. Gleich zweimal schafft es RTL in die Top 10, mit “RTL aktuell” (2,84 Mio.) und der 6001. Folge “Gute Zeiten, schlechte Zeiten” (2,75 Mio., 11,0%).

4. “Alarm für Cobra 11” bei RTL nur noch mit Mühe zweistellig, Sat.1 steigert sich ab 21 Uhr

Den Jubiläumsschwung vom Mittwoch nahm die RTL-Daily-Soap am Tag danach auch ins junge Publikum mit, wo GZSZ meistgesehene Sendung der Privaten war und 1,45 Mio. erreichte (18,5%) – nachdem das Erste mit Relegation, “Tagesthemen” und “Sportschau”-Anmoderation die ersten drei Ränge belegt. “Alarm für Cobra 11” schaffte am Abend nur 11,4% bzw. 10,4% (1,14 bzw. 1,11 Mio.), während “Nikola” miese 6,9% holte. Sat.1 hielt mit “Criminal Minds” dagegen, lag erst klar hinter RTL (0,83 Mio. und 8,4%), steigerte sich dann aber langsam auf 10,6% und 10,8% (1,13 und 0,94 Mio. junge Zuschauer).

5. RTL II mit “Kochprofis” und “Frauentausch” vor Manni, Diego & Sid

In der zweiten Liga der Privaten hatte diesmal RTL II die Nase vorn: 0,65 Mio. sahen am Abend die “Kochprofis”, noch einmal genauso viele den “Frauentausch”. In Marktanteile beim jungen Publikum übersetzt bedeutete das 6,5% und 7,0%. Knapp dahinter folgt Vox mit “Ice Age”, 620.000 14- bis 49-Jährigen und 6,0%, für “Miami Vice” lief’s danach weniger gut (4,7%). Und kabel eins ließ den “Supercop” los: auf 0,55 Mio. Zuschauer für 5,3% Marktanteil.

Hier finden Sie bei MEEDIA täglich die Top 20 des Gesamtpublikums und der 14- bis 49-Jährigen. Eine Liste aller Quoten-Analysen der Vergangenheit lesen Sie immer an dieser Stelle.

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