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#meisterstück: BDZV will mit Social-Media-Imagekampagne Qualitätsjournalismus hervorheben

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Der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger wünscht sich mehr Sichtbarkeit für Qualitätsjournalismus und versucht es mit einer Social-Media-Kampagne – beziehungsweise versucht er, einen Hashtag zu etablieren. Mithilfe von #Meisterstück sollen Leser und Autoren auf Artikel hinweisen, die aufgrund ihrer Sprache, des Stils oder ihres Inhaltes besondere Aufmerksamkeit verdienen.

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„Täglich erscheinen in unseren gut 340 Zeitungen Texte von herausragender Qualität“, erläutert dazu Hermann Neusser, Vorsitzender des TWP-Kuratoriums und Verleger des Bonner „General-Anzeigers“. „Wir möchten diesen Werken eine zusätzliche Bühne bieten und zeigen, was Journalistinnen und Journalisten leisten.“

Darüber hinaus solle die breit angelegte Kampagne zu einer kontinuierlichen Diskussion über Qualität im Journalismus anregen, heißt es. Mit dem Hashtag sollen Nutzer nicht nur auf gute Inhalte hinweisen, sondern quasi auch ein Archiv an “Meisterstücken” aufbauen.

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Alle Kommentare

  1. Als Referenz zur Ausbildung wäre das Archiv wohl sinnvoll.

    Die meisten Qualitäts-Texte dürften vermutlich nicht ohne Link-Steuer verlinkbar hinter Qualitäts-Paywalls stecken.

    Davon abgesehen sollten Standards durchgesetzt werden. Unklare Worte wie “Ertrag”(was jetzt, Gewinn ? Umsatz ?) oder “Mail” (was jetzt ? PostBrief oder E-Mail ?) oder “Das Handy hat 2 Gigabyte Speicher und 16 GigaByte Speicher” statt “Flash” und “RAM” beweisen auch Internet-Rentnern die ein Handy suchen, das vieles viel besser sein könnte.

    Der Kaiser oder die DDR-Regierung oder die gestürzten Regimes hatten vor dem Untergang sicher auch eine lange Liste der Vorteile ihrer Regierung oder Microsoft warum Windows Vista das beste Windows aller Zeiten ist und Marissa Meyer Yahoo erfolgreich gemanaged hat… Oder siehe Schwarz-Gelbe-FDP-Wahlwerbung oder Rot-Grüne-Grünen-Wahlwerbung vor der Abwahl.

    Platzbeschränkter Print ist wie Burger-Boxen im Fast-Food. Online-Artikel könnten und müssten hingegen wie diese Drehteller-Plattformen in den Chinesischen Restaurants (die in China) sein wo man als Familie drumherum sitzt und sich rauspickt was man will.
    Die Presse erkennt – wie die Autobauer bald oder damals Nokias Tastenhandy-Abteilung – leider nicht wie die Zukunft aussehen müsste.

    Die guten Einzel-Leistungen retten die Branche nicht, wenn das Fundament erodiert und die wirksame Kontroll- und Verbesserungs-Funktion nur bei Fußball erfolgt während die Staats-Schulden steigen und die Löhne sinken und die Armut steigt.

  2. So schlimm stehts um die Systempresse?
    Da muss dann aber auch noch eine Preisverleihung mit einher.
    Aber vielleicht kann man auch mal bei Putin anklopfen. Dessen Trolle sollen ja für das schlechte Image des deutschen Qualitätsjournalismus verantwortlich sein. Die könnten gegen Bezahlung den hastag ja verbreiten.

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