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Eskalation im Fall Böhmermann: So spiegelt Twitter die Debatte um das Erdogan-Gedicht

Satiriker Jan Böhmermann (l.) und der türkische Staatspräsident Erdogan

Jan Böhmermann – und kein Ende. Das Tohuwabohu um das Schmähgedicht des ZDF-Comedians eskaliert: Springer-CEO Mathias Döpfner stärkte Böhmermann in einem Akt von selten erlebter Medien-Solidarität den Rücken, dann forderte die türkische Regierung Stunden später doch das Strafverfahren gegen den Satiriker. Auch Twitter diskutiert lebhaft mit: Hat das Schmähgedicht das Zeug zur Staatsaffäre?

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Es wirkt wie eine weitere Sequenz aus dem irren Drehbuch des Jan Böhmermann – drei Tage nach der spektakulären Neo Magazin Royale-Folge mit Anne Will diskutierte Anne Will im gestrigen Sonntagstalk eine Stunde über Jan Böhmermann und sein Schmähgedicht, dessen Eigendynamik längst nicht mehr einzufangen ist.

Während Axel Springers Vorstandschef Mathias Döpfner dem ZDF-Comedian in einem bemerkenswerten Akt von Solidarität den Rücken stärkte, machte fast zeitgleich die Meldung die Runde, dass die türkische Regierung in einer Verbalnote an das Auswärtige Amt die Strafverfolgung von Jan Böhmermann gefordert hat.

Entsprechend viel gibt es zu diskutieren. Während die Gäste im Sonntagstalk bei Anne Will (darunter etwa der Medienprofessor Bernhard Pörksen und der CDU-Mann Elmar Brok) wenig Neues im Satire-Streit beizutragen hatten, ging die lebhafte Diskussion auf dem 140-Zeichen-Dienst Twitter weiter:

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