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Focus punktet am Kiosk mit “Bluthochdruck”, Spiegel und stern nur im eigenen Mittelmaß

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Die Ausgaben 7/2016 von Spiegel, stern und Focus

Zum ersten Mal in diesem Jahr gelang es dem Focus, eine deutlich überdurchschnittliche Einzelverkaufszahl zu erreichen. Immerhin 91.491 Abnehmer fand Heft 7/2016 in Kiosken, Supermärkten, etc. - 15.000 mehr als im 12-Monats-Durchschnitt. Spiegel und stern blieben mit ihren AUsgaben 7 im eigenen Mittelmaß: bei 218.081 und 185.425 Einzelverkäufen.

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Gelungen ist der überdurchschnittliche Verkauf mit einem Focus-Leib-und-Magen-Thema: der Gesundheit. “So schützen Sie Ihr Herz” prangte in großen Buchstaben auf dem Titel der Ausgabe 7 und als kleinerer Teaser: “Bluthochdruck – Die neuesten Erkenntnisse, die besten Therapien, Gesundheits-Regeln für jedes Alter”. 91.491 Leute griffen in Kiosken, Supermärkten, Tankstellen, etc. zu – rund 15.000 mehr als im Durchschnitt der jüngsten 12 Monate (76.200), bzw. drei Monate (76.400). Für den Focus ist das die erste überdurchschnittliche Einzelverkaufszahl seit dem großen Erfolg mit der Ausgabe 52/2015, die zwei Wochen lang in den Regalen lag und mit “Für immer schlank” satte 186.066 Einzelverkäufe einfuhr. Insgesamt, inklusive Abos, Bordexemplaren, Lesezirkeln, etc. erreichte Heft 7/2016 eine Verkaufszahl von 497.969 Exemplaren, darunter 25.902 ePaper.

Der Spiegel titelte auf seinem Heft 7 “Die Sprache der Sterne – Sensationelle Signale: Das Universum erzählt sein Geheimnis”. Interessiert hat das im Einzelhandel 218.082 Menschen, rund 6.200 weniger als mit Frauke Petry und den “Hasspredigern” der AfD eine Woche zuvor. Der 12-Monats-Durchschnitt von derzeit 234.700 wurde verfehlt, der 3-Monats-Durchschnitt von 217.600 hingegen wurde knapp übertroffen. Der Gesamtverkauf lag bei 793.949 Exemplaren, inklusive 53.942 ePaper.

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Der stern landete mit seiner Ausgabe 7/2016 unter seinen Durchschnittszahlen. 185.425 Einzelverkäufe erreichte er mit dem “Drogenreport Deutschland” – die zweitschwächste Zahl des bisherigen Jahres. Der 12-Monats-Durchschnitt von aktuell 205.200 Einzelverkäufen wurde um rund 20.000 Exemplare verfehlt, der 3-Monats-Durchschnitt von 196.900 um 11.500. Auch hier der Blick auf den Gesamtverkauf: Der lag bei 724.081 Heften, davon 16.514 ePaper.

Kennen Sie unser Cover-Check-Tool? Damit können Sie jederzeit sehr flexibel die vergangenen und aktuellen Einzelverkäufe von Spiegel, stern und Focus analysieren.

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Alle Kommentare

      1. Na ja, der Titel mit den angeblichen Hasspredigern hat sich vorletzte Woche mit am besten verkauft und das wird für manche Leute im Spiegel wohl auch das Wichtigste gewesen sein.

        Genützt hat er aber wohl eher der AfD, wie die Wahlergebnisse nicht nur im Osten vermuten lassen.

        Nach dieser, wenn zwar auch nicht finanziellen aber dafür doch politischen Katastrophe, wendet man sich also lieber ganz den Sternen zu und flieht vor den Niederungen der Realität in das Märchenland der Träume von fernen Planeten.

        Das diese Sterne fast allesamt immer unerreichbar bleiben werden ist dabei nicht so schlimm, sondern passt sogar ganz gut zum eigenen Weltbild. 🙂

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