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CDU-Politikerin Erika Steinbach sorgt mit rassistischem Tweet für Empörung

CDU-Politikerin Steinbach provozierte mit einem rassistischen Tweet
CDU-Politikerin Steinbach provozierte mit einem rassistischen Tweet

Mit einem Foto-Kommentar zum Thema Flüchtlinge hat die CDU-Abgeordnete Erika Steinbach empörte Reaktionen im Internet hervorgerufen und auch die eigene Partei gegen sich aufgebracht. Sie twitterte ein mit "Deutschland 2030" überschriebenes Foto, das eine Gruppe Inder zeigt, die um ein weißes Kind herumstehen. Das Bild hatte den Untertitel: "Woher kommst Du denn?"

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CDU-Generalsekretär Peter Tauber kritisierte die Parteifreundin mit den Worten: “Liebe @SteinbachErika, da ich nicht schon wieder Schimpfworte benutzen will, sage ich zu Deinem letzten Tweet jetzt nichts.” Die 72-jährige Steinbach ist Sprecherin für Menschenrechte und humanitäre Hilfe der CDU/CSU-Bundestagsfraktion und scheidet zum Ende der Wahlperiode 2017 aus dem Parlament aus.

Schon seit ihrer Zeit als Präsidentin des Bundes der Vertriebenen (1998-2014) ist sie dafür bekannt, gerne zu provozieren.

Am Sonntagabend setzte sich Steinbach gegen Vorwürfe zur Wehr: “Das ist keine Hetze, sondern für viele ein Albtraum. Zahllose Zuschriften zeigen das!”

Der Kritik an Steinbach schloss sich auch Unionsfraktionsgeschäftsführer Michael Grosse-Brömer (CDU) an. Er kommentierte einen Tweet der Rheinischen Post (“Dieses Foto von @SteinbachErika finden wir einfach nur schlimm”) mit den Worten: “Ich auch.”

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SPD-Vize Ralf Stegner twitterte: “Frau Steinbach ist nicht mehr bei Trost – zusammen mit Seehofer, Wolf, Klöckner & Co. braucht Angela Merkel eigentlich keine Gegner mehr.” SPD-Fraktionsgeschäftsführerin Christine Lambrecht sprach von einer weiteren Entgleisung. “Mit derlei propagandistischen Witzen auf Kosten derjenigen, die vor Krieg und Terror geflohen sind, diskreditiert sich Frau Steinbach auf ganzer Linie.”

Die Grünen-Vorsitzende Simone Peter bezeichnete den Beitrag als “widerlich, rassistisch, hetzerisch”. Ihr Parteikollege Volker Beck forderte die CDU auf, ein Parteiordnungsverfahren gegen Steinbach einzuleiten. Steinbach werfe die Frage auf, “wie viel rassistische Hetze” in der CDU erlaubt sei, meinte der innenpolitische Sprecher der Grünen-Bundestagsfraktion.

Ähnlich äußerte sich der Linke-Vorsitzende Bernd Riexinger: “Unvermeidlich #Steinbach als Sprecherin für #Menschenrechte abzusetzen. Nötiger wäre sie und Nazisprech aus Fraktion zu werfen.”

Eine harsche Reaktion kam auch vom Kölner Erzbischof Rainer Maria Woelki. “Das spaltet und schürt Ängste”, verbreitete er über den Twitter-Account des Erzbistums und domradio.de: “Es ist ein Schlag ins Gesicht all der Tausenden von Ehrenamtlichen, die sich in der Integrationsarbeit engagieren.”

Die FDP wird in der Frage grundsätzlich. “Ich glaube, Frau Steinbach ist der lebende Beleg dafür, dass wir eine Obergrenze tatsächlich brauchen. Aber eine Obergrenze für Dummheit”, sagte Parteichef Christian Lindner in der ARD-Sendung “Bericht aus Berlin”.

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Alle Kommentare

  1. Ich möchte nicht wissen, wie es im Innern dieser Frau aussieht.
    Vorausgesetzst sie hat mit Ihren Äußerungen noch an sich gehalten,
    ahne ich , wenn sie eines Tages ihre letzten verbalen Hemmungen
    verliert, ihr endgültiges Verschwinden im braunen Sumpf.

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