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Apple Watch 2-Vorstellung im März könnte ausfallen

Uneingelöstes Versprechen: Apple CEO Tim Cook und die Apple Watch

Wiederholt sich die Geschichte? Auch die zweite Generation der Apple Watch könnte sich verzögern. Wie TechCrunch berichtet, deuten Informationen aus der Zuliefererkette darauf hin, dass eine Vorstellung einer Apple Watch 2.0 beim erwartete März-Presse-Event ausfällt. Bei dem Nachfolgemodel sei zudem nur mit marginalen Updates zu rechnen, berichtet das Techblog.

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Apple und die Apple Watch: Das ist vor allem eine Geschichte des Wartens. Geschlagene sieben Monate mussten sich Apple-Fans im vergangenen Jahr gedulden, ehe sie die im September 2014 angekündigte Apple Watch dann endlich bestellen konnten – geliefert wurde in den meisten Fällen noch mal einige Monate später.

Nun könnte sich das Geduldspiel wiederholen. Wie TechCrunch mit Verweis auf Zuliefererkreise berichtet, sei mit einer Vorstellung beim erwarteten Presse-Event im März eher nicht zu rechnen – lediglich „neue Armbänder und Accessoires“ werde Apple vorstellen.

Keine Indizien aus Zuliefererkette

Höchstens eine leichte Modifikation des aktuellen Modells mit FaceTime-Kamera sei möglich, schiebt TechCrunch-Chefredakteur Matthew Panzarino in einem Update seines Artikels nach neusten Informationen nach. Eine grundlegend überholte 2.0-Generation mit neuen Features wie einer deutlich verbesserten Batterieleistung und der unabhängigen Nutzung vom iPhone sei indes doch nicht zu erwarten.

Ben Bajarin, Analyst beim Marktforscher Creative Strategie, bestätigt gegenüber TechCrunch, dass aus der Zuliefererkette aktuell keine Indizien herauszulesen seien, die auf eine Modell-Erneuerung schließen ließen.  Ob Apple mit einer Fortsetzung des aktuellen Apple Watch-Modells 2016 deutlich mehr Käufer anlocken kann,  erscheint nach dem sehr verhaltenen Start fraglich.

51 Prozent der Smartwatch-Verkäufe

Zumindest nach Marktanteilen dürfte Konzernchef Tim Cook den Apple Watch-Launch als Erfolgsstory verkaufen: Nach Erhebungen von Junior Research konnte Apple 2015 nämlich 51 Prozent aller Smartwatch-Verkäufe verbuchen.

Wie viele Einheiten der wertvollste Konzern der Welt aber seit dem Launch Ende April tatsächlich abgesetzt hat – Juniper nennt 8,8 Millionen und damit deutlich weniger als noch vor einem Jahr erwartet worden waren –, bleibt weiter das Geheimnis von Tim Cook.

Der Apple-Chef schweigt sich zu den Verkäufen weiter beharrlich aus und versteckt die Apple-Uhr in der Bilanz unter „Anderen Produkten“. Vielleicht wagt Cook mit der nächsten Konzernbilanz, die am Dienstag nächster Woche nach Handelsschluss vorgelegt wird, mehr Offenheit.

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