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Nikkei Asian Review: Apple kürzt iPhone 6s-Produktion um 30 Prozent

Apple-Chef Tim Cook
Apple-Chef Tim Cook

Nächster Tiefschlag für Apple: Wie die Nikkei Asian Review mit Verweis auf Zuliefererkreise berichtet, hat der iKonzern die Bestellungen der neuen iPhone-Modelle 6s und 6s Plus für das laufende Quartal um 30 Prozent gegenüber dem Vorjahr zurückgefahren. Die Wall Street reagierte entsprechend: Am zweiten Handelstag des neuen Börsenjahres fiel die Apple-Aktie auf neue 52-Wochen-Tiefs.

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Apples Börsenabsturz gewinnt weiter an Dynamik: Nachdem der noch wertvollste Konzern der Welt bereits 2015 seine Anleger enttäuscht und Aktionären ein Minus von 5 Prozent eingebrockt hatte, geht die Schussfahrt nach unten 2016 ungebremst weiter.

Weitere drei Prozent fiel der Techpionier gestern zurück und vernichtete dabei weitere 15 Milliarden Dollar an Börsenwert. Der Auslöser: Erneute Sorgen um einen immer heftigeren Einbruch der wichtigsten Konzernsparte – der iPhone-Unit.

Nikkei Asian Review: Apple hat iPhone-Bestellungen um 30 Prozent reduziert

Wie der Nikkei Asian Review nach Informationen aus der Zuliefererkette berichtet, hat Apple die Bestellungen für die neuen Modelle, das iPhone 6s und 6 Plus, im laufenden Quartal um happige 30 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal zurückgefahren.

Das Ausmaß überrascht: Einen Rückgang der iPhone-Verkäufe versuchen Analysten seit Wochen einzupreisen, doch ein Einbruch in Dimensionen von 30 Prozent war bislang noch von keinem Analysten formuliert worden.

Apple-Aktie stürzt auf tiefsten Schlusskurs seit Oktober 2014

Im März-Quartal 2015 hatte Apple noch 61 Millionen iPhones absetzen können: Ließen sich die Bestellungsrückgänge 1:1 in Verkäufe übersetzen, würde Apple bis Ende März gerade noch 43 Millionen seines Kultsmartphones verkaufen.

Dass ein solch erdrutschartiger Einbruch auch nach den zahlreichen Bank-Herabstufungen der vergangenen Wochen noch nicht hinreichend eingepreist zu sein scheint, unterstreicht der gestrige Absturz der Apple-Aktie, die auf Schlusskursbasis nun so tief notiert wie seit Oktober 2014 nicht mehr.

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Alle Kommentare

  1. Sagen sie mal Herr Jacobsen. Nimmt sie noch jemand ernst ?
    Seit Monaten immer den gebetsmühlenartigen abgesang auf Apple predigen.
    Es gibt doch ganz logische Gründe, dass Apple die Produktion herunterfährt.
    Das umsatzstärkste Quartal ( Weihnachten) ist Geschichte.
    Jetzt werden nicht mehr so viele iPhones benötigt.
    Nimmt man das letzte Jahr als Maßstab wurden zu Weihnachten 2014 ungefähr 75 Millionen iPhones verkauft. Zwischen Januar -März 2015 dann “nur” noch 61 Millionen .
    Was ist daran nicht zu verstehen? Dieser Vorgang wiederholt sich jedes Jahr.
    Desweiteren wissen Sie überhaubt nicht, wieviel iPhone s bisher produziert wurden.
    Also kurzum. Sie schauen mal wieder in ihre Glaskugel.
    Und verkaufen auf Grundlage von Gerüchten “ihre ” Wahrheit.
    Nämlich den langsamen Niedergang Apples.
    So wie sie es sei Monaten tun.
    Selbst als Apple Rekordzahlen im Oktober vorgelegt hat, hieß es bei Ihnen, dass Apple sich wohl das letzte mal freuen darf. Im weihnachtsgeschäft wird es bergab gehen. So eine Berichterstattung auf Grundlage von Gerüchten und persönlichen Wünschen ist ja kaum noch auszuhalten

    1. Wie Sie im Text lesen können, beziehen sich die Kürzungen nicht auf den saisonalen Rückgang vom Dezember- zum Märzquartal, sondern direkt auf den Jahresvergleich März-Quartal vs. März-Quartal. 30 Prozent weniger binnen eines Jahres wären nach jeder Lesart ein erheblicher Einbruch.

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