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“Meetings erhöhen die Produktivität” und fünf weitere Job-Irrtümer

Es ist zum Verzweifeln: Durch langsame Soft- und Hardware geht kostbare Arbeitszeit verloren
Es ist zum Verzweifeln: Durch langsame Soft- und Hardware geht kostbare Arbeitszeit verloren

Im Home-Office ist man nicht produktiv. Meetings bringen Team und Unternehmen richtig voran. Und wer viel arbeitet, schafft auch viel. Diese und ähnliche Mythen um die Produktivität im Joballtag halten sich hartnäckig und haben großen Einfluss auf unser Arbeitsleben. Warum sie falsch sind – und was Sie dagegen tun können.

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1. Überstunden bedeuten, dass man mehr schafft
Falsch. Studien der Stanford University kamen zu der Erkenntnis, dass Personen, die 70 Stunden oder mehr pro Woche arbeiten, nicht mehr Arbeit erledigt bekommen als Personen, die 55 Stunden arbeiten. Zudem erhöht sich die Zahl der Krankheitsfälle und die Personalfluktuation in Belegschaften mit vielen Überstunden.

2. Wenn viel zu tun ist, muss die Pause ausbleiben
Durcharbeiten hilft nicht dabei, schneller die viele Arbeit bewältigt zu bekommen. Ohne Pausen kann das Gehirn nicht regenerieren. Auch die kleinste Auszeit kann helfen – etwa ein Spaziergang oder ein kurzer Snack zwischendurch.

3. Wer von zu Hause aus arbeitet, ist weniger produktiv
Längst widerlegt. Tatsächlich sind Mitarbeiter im Home-Office produktiver, wenn auch weniger kreativ als die Kollegen im Büro. Zudem sind die Ablenkungen im Großraumbüro größer. Zweifelsohne setzt diese Art der Anstellung ein enormes Vertrauen voraus.

4. Meetings erhöhen die Produktivität
Je größer das Unternehmen, desto ausgeprägter die Meetingkultur. Doch längst nicht jedes Meeting ist vonnöten – und oft auch noch zu lang. Was hilft: Um Meetings effizient zu halten, sollten zuvor die wichtigen Punkte an das Team kommuniziert werden. Meetings im Stehen können außerdem dabei helfen, Gespräche auf das Wesentliche zu reduzieren. Außerdem lassen etwa funktionsstarke Messenger wie Slack auch große Teams effizient kommunizieren.

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5. Multitasking ist effizient
Mitnichten. Tatsächlich kann Multitasking dafür sorgen, dass Sie länger für eine Aufgabe erledigen, als wenn Sie diese nach und nach angehen würden. Schließlich benötigt es jedes Mal Zeit, sich wieder in den Task einzudenken. Was hilft: To-do-Listen, Prioritäten für die wichtigsten Aufgaben und konsequentes Abarbeiten.

6. Arbeiten unter Druck führt zu Höchstleistungen
Nur im Ausnahmefall. Hauptsächlich führt erhöhter Druck dazu, dass Menschen sich Sorgen machen. Diese wiederum wirken sich negativ auf die Produktivität aus. Was hilft: Macht man sich den Druck womöglich sogar selbst, kann es helfen, die Aufgabe in kleinere Teilaufgaben zu unterteilen und diese wiederum an Kollegen auszulagern.

Quill.com hat die größten Mythen zur Produktivität in einer Infografik zusammengetragen.

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