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Ohne Vorankündigung: Videoplattform “Yahoo Screen” ist Geschichte

Marissa Mayer war im Jahr 2013 noch CEO von Yahoo
Marissa Mayer war im Jahr 2013 noch CEO von Yahoo

Yahoo hat "Yahoo Screen", den Video-Hub der Firma, aufgegeben. Die vor zwei Jahren integrierte Plattform war das Zuhause von Orginal-Programmen (zum Beispiel "Saturday Night Live") und lizenzierten Inhalten. Mit der Schließung schrumpft das amerikanischen Internet-Portal weiter.

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Ohne Vorankündigung wurde der VoD-Anbieter eingestellt. Der Plan ist nun, die Video-Inhalte in verschiedenen Yahoo-Sektionen umzusortieren um die bereits existierenden Inhalte nicht zu verlieren. Gestreamte Konzerte von “Yahoo Screen” sind nun im Bereich Yahoo Music angesiedelt. Insgesamt waren auf “Yahoo Screen” mehr als 1.000 Programmstunden verfügbar, darunter acht Original-Serien.

„Das Videomaterial von Yahoo selbst und unseren Partnern wurde von Yahoo Screen in unsere Digital-Magazine-Sparten übertragen, damit User ergänzende Angebote zu ihren Wunschthemen direkt an derselben Stelle entdecken können“, sagte ein Yahoo-Sprecher zum US-Branchendienst Variety. Der im September 2013 gestartete Dienst erwies sich aus wirtschaftlicher Sicht als totaler Reinfall für Yahoo.

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Tech-Krise bei Yahoo

Der Tod von “Yahoo Screen” ist eine weitere Dosis von schlechten Nachrichten für den kämpfenden Tech-Konzern. Unklar ist derzeit, ob mit dem Aus auch ein Stellenabbau verbunden ist. Die glanzlosen Turnaround-Bemühungen von CEO Marissa Mayer haben nichts gebracht, außer hochrangige Führungskräfte aus dem Unternehmen zu jagen. Dazu wurden viele Mitarbeiter entlassen, wie das einflussreiche Technologie-Nachrichtenseite “All things D” berichtet.

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Alle Kommentare

  1. Ich schätze, die waren “aus rechtlichen Gründen” von Deutschland aus nicht erreichbar, und wenn: die Inhalte waren Offline nicht anzuschauen (wer schaut schon Filme, wenn ein schnelles Internet verfügbar ist) und wenn, dann nur auf “Playern” die keiner auf seinem Computer installieren will oder so DRM-verhunzt, das man seinen Arbeitsplatzcomputer mit ins Fluzeug schleppen müsste, um die 10 Stunden Transatlantikflug mit (immerhin bezahltem) TV-Content zu überbrücken. Die üblichen Probleme also. Keine Träne wert, dem nachgeweint zu werden.

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