Partner von:
Anzeige

Silvester-“Stadlshow” verliert eine Million Zuschauer, 16 Mio. sehen “Dinner for One”

“Stadlshow”-Moderatoren  Alexander Mazza und Francine Jordi
"Stadlshow"-Moderatoren Alexander Mazza und Francine Jordi

Die Renovierung des "Musikantenstadls" zur "Stadlshow" erweist sich weiter als großer Misserfolg. Die SIlvester-Ausgabe sahen über 1 Mio. weniger als den entsprechenden "Musikantenstadl" vor einem Jahr. Extrem war hingegen wieder das Zuschauerinteresse an "Dinner for One": Über 16 Mio. sahen die verschiedenen Ausstrahlungen und Versionen - noch einmal mehr als 2014.

Anzeige

Das sind die fünf Dinge, die Sie über die Quoten vom Donnerstag wissen müssen:

1. “Stadlshow” weiterhin ein Misserfolg – trotz 20.15-Uhr-Sieg

Nur 2,81 Mio. sahen die “Stadlshow” am Silvesterabend im Durchschnitt. Der Marktanteil lag nur bei soliden bis ordentlichen 13,0%. Vor einem Jahr sahen noch fast 4 Mio. zu, der Marktanteil lag bei 17,8%. Die Diskussionen über das neue Konzept des Stadls werden daher sicher nicht aufhören, das Publikum nimmt es jedenfalls viel zu wenig an. Das Publikum besteht ohnehin fast nur aus Über-65-Jährigen. Dort gab es mit 2,09 Mio. Sehern 25,4%.

2. “Dinner for One” holt 16 Mio. Zuschauer

Der Silvesterbrauch, “Dinner for One” zu sehen, setzte sich auch 2015 fort. Sagenhafte 16,21 Mio. Leute erreichten die 19 Ausstrahlungen in den Dritten und im Ersten – vom Klassiker bis zum “Dinner for One auf Nordhessisch”. Das waren noch einmal rund 1,7 Mio. mehr als vor einem Jahr. Die popuärsten Ausstrahlungen waren die im Ersten um 16.40 Uhr mit 1,79 Mio. Sehern, die im NDR Fernsehen um 17.40 Uhr mit 1,66 Mio. und die im WDR Fernsehen um 18.05 Uhr mit 1,52 Mio.

3. ZDF siegt mit Silvester-Feuerwerk, “Willkommen 2016” genau so stark wie im Vorjahr

Anzeige

Eine starke Silvesternacht erlebte das ZDF. Um 20.15 Uhr ging es mit “Guten Rutsch!” und 1,84 Mio. Sehern bzw. 8,5% zwar noch verhalten los, doch die Party “Willkommen 2016” vom Brandenburger Tor sahen im Durchschnitt der fast drei Stunden ab 21.45 Uhr 3,63 Mio. Leute (17,0%). Das waren sogar ein paar mehr als im Vorjahr – und diesmal eben auch rund 800.000 mehr als bei der “Stadlshow” im Ersten. Und: Die ZDF-Show begeistert auch das junge Publikum: 1,14 Mio. 14- bis 49-Jährige sahen u.a. das Comeback der Boyband-Sternchen Caught in the Act – grandiose 17,2%. Auch um Mitternacht lag das ZDF vorn: 4,81 Mio. sahen ab 23.55 Uhr das 15 Minuten lange “Silvesterfeuerwerk” – Tagessieg und 21,7%.

4. RTL, ProSieben und Vox können zufrieden sein

Im jungen Publikum punkteten neben dem ZDF vor allem drei Privatsender: RTL, ProSieben und Vox. Bei RTL erreichte “Die ultimative Chart Show” zum Thema “Die beliebtesten Apres-Ski-Party-Hits” ab 20.15 Uhr 950.000 junge Menschen und 14,7%, ab 0.10 Uhr gab es für die “Chart Show” mit dem Namen “Die Party geht weiter” noch 930.000 14- bis 49-Jährige und 14,9%. ProSieben startete mit dem “Schuh des Manitu – Extra Large” in den Abend, erreichte damit 910.000 und 14,8%. “Scary Movie 4” fiel danach aber deutlich unter das Soll. Vox zeigte unterdessen den ganzen Tag lang “Songs, die die Welt bewegten” und erzielte zwischen 11.55 Uhr und 19.20 Uhr durchgehend mehr als 10%. Um 20.15 Uhr gab es für “Happy New Year” immerhin noch 6,8%. Zu den Verlierern des Abends gehörten hingegen RTL II, kabel eins und vor allem Sat.1.

5. Ekel Alfreds “Silvesterpunsch” wie immer ein Hit, mdr triumphiert mit “Silvester-Schagerparty”

Neben dem “Dinner for One” war auch sie “Silvesterpunsch”-Folge aus “Ein Herz und eine Seele” wieder ein großer Erfolg. 1,64 Mio. sahen sie um 17.55 Uhr im NDR Fernsehen – spektakuläre 7,9%. 1,44 Mio. (6,8%) waren es um 18.20 Uhr im WDR Fernsehen. In der Prime Time war das mdr Fernsehen der stärkste kleine Sender: 1,28 Mio. entschieden sich ab 19.45 Uhr für die 4:45 Stunden lange “Silvester-Schlagerparty” – stolze 5,9%. Im Pay-TV setzte sich 13th-Street-Serie “Navy CIS: L.A.” durch – mit unspektakulären 90.000 Zuschauern um 21 Uhr.

Hier finden Sie bei MEEDIA täglich die Top 20 des Gesamtpublikums und der 14- bis 49-Jährigen. Eine Liste aller Quoten-Analysen der Vergangenheit lesen Sie immer an dieser Stelle.

Keine Neuigkeiten aus der Medien-Branche mehr verpassen: Abonnieren Sie kostenlos die MEEDIA-Newsletter und bleiben Sie über alle aktuellen Entwicklungen auf dem Laufenden.

Anzeige

Mehr zum Thema

Anzeige
Anzeige

Alle Kommentare

  1. Herr Schröder ist ein ganz schlauer der genau weiß das die Stadlshow nur von über 65jährigen geschaut wird…
    Wie kommt es dann das im Publikum viele junge Menschen sind ?

    1. Wenn 2,09 Mio der 2,81 Mio Zuschauer über 65 sind, dann ist Herr Schröder nicht ein “ganz schlauer”, sondern kann ganz einfach Zahlen lesen und in Sätze fassen.
      Vom Saalpublikum hat übrigens keiner geschrieben, weder die Quoten noch dieser Artikel hier!

      1. also ich bin 37 und schaue mit Freunden und Arbeitskollegen bei einem Bierchenabend den Stadl. Und als jemand der schon mind. 5 mal bei einer Live Sendung dabei war, kann ich auch bestätigen, daß das Hallenpublikum jünger ist als hier vielleicht angenommen wird. Damit das ganze nicht zu einem Ballermann6 verkommt läuft, da auch nicht ganz grundlos Security rum und ruft Alt (vor allem Alt!) wie Jung an den Tischen immer wieder zur Ordnung. Also, sehr geehrter Herr Fischer, es gibt überhaupt keine empirischen Belege, daß der Altersdurchschnitt des Stadls, weder Daheim noch in der Halle, bei 65 Jahren liegt. Das wird immer wieder behauptet, beruht aber auf zweifelhaften Annahmen.

  2. Warum wurde der Musikantenstadtl erneuert?Andy Borg war der Richtige für diesen Stadtl.Man kann nicht alles alte auf neu machen,auch alt Traditionen
    müssen erhalten bleiben.Vor allem in Deutschland soll man Deutsch bleiben und unser Liedergut erhalten. Warum hat Heino sein Outfit verändert? desweiteren sollte man nicht so viele Lieder auf englisch singen, ältere Menschen haben auch recht schöne Musik zu hören.
    Meine Hochachtung für diese Künstler die Andy Borg nicht ersetzen wollten!

  3. Sg. Damen und Herren,
    ich kann bis heute nicht nachvollziehen, warum man Herrn Andy Borg abgesetzt hat!..Andy hat seine Sache immer prima gemacht, während die beiden Erneuerer für diese Sendung/Format vollkommen fehl am Platz sind. Sie haben das Zepter nicht im Griff. Beide wirken nervös, unsicher, aufgesetzte Freundlichkeit, zwanghaft..Sie haben sich zwar bemüht, aber gelungen ist ihnen das nicht.

  4. Es ist sehr schade, dass andy borg rausgeworfen wurde er war der beste. Wie heute mit menschen umgesprungen wird ist jenseits von gut und böse. Wir haben den stadl nicht mehr eingeschaltet nach diesem debakel. Ich gönne es denn drei sendern dass so viele leute die sendung nicht mehr sehen. Schade kann man nicht nicht mehr tun gegen solche machenschaften. Macht einfach weiter so das kann nicht gut gehen. Ihr vergesst einfach wer euch gross gemacht hat , die alten denn ohne sie gäbe es euch gar nicht. Und noch etwas ihr seid schneller alt als ihr denken könnt. Gebt uns einfach andy zurück und zeigt grösse und gesteht den fehler ein.

  5. Ich habe 2015 bereits mitgeteilt, dass ich den Stadl weiter ansehen werde. Jetzt muss ich leider sagen, sowas tue ich mich nicht weiter an viel zu steif mit der Moderationen, passen einfach nicht rein, die zwei schade. Andy Borg fehlt einfach.

  6. Einige tolle Musiker und Sänger können nicht darüber weg täuschen das die “Stadlshow”-Moderatoren Alexander Mazza und Francine Jordi nur peinlich und nicht akzeptabel sind

  7. Ich schaue erst wieder den Stadl, wenn Andy Borg die Sendung macht. Die alten Säcke in Köln vor allem Tom Buhro der dafür verantwortendlich ist soll in Rente gehen um weiteren Schaden zu verursachen. mfg B. Hügle

  8. Francine Jordi ist einfach “süss”, obwohl sie Schweizerin ist! Viel netter, wie ihr zu gross geratener Mitschwätzer!

    Fracine ist deutlich netter wie der alte Andy … ICH schaue diese Sendung NUR wegen Francine an!

    Wenn Francine endlich mal diese fürchterlichen Jodler abschafft, dann klappt es! Dieses Gejodele und die Blasmusik, das war füher mal, für die Leute interessant, die einen Gehörschaden hatten!

    1. @Herr Schell,
      vielleicht ist der Stadl generell nicht das Richtige für Sie. Jodeln und Blaskapellen sind natürlich die Basis und Berechtigung überhaupt noch einen Stadl zu produzieren. Mir scheint es besser daß Sie bei einer Sendung mit dem Goldkehlchen Helene Fischer bleiben, die Kräht zwar auch nicht besser als so manche Trompete – sieht aber super aus. Überhaupt scheint Aussehen für Sie ja ein wichtiges Kriterium zu sein, da Sie sich vor Freude über Francine gar nicht mehr einkriegen. Aber Aussehen allein wird die Sendung nicht retten bei einer katastrophalen Einschaltquote von 2,81 Mio an einem Silvesterabend.

  9. Ich glaube, wer diese Einträge alle liest, weiß was wir mit Andy Borg und vorher mit Karl moik verloren haben. Diese Sendung zu verjüngen ist die größte Dummheit was das Fernsehen machen kann. Aus meinem Umfeld weiß ich, das viel junge gar keinen Fernseher mehr haben und auch gar nicht schauen wollen. Das Publikum ist nicht jung sonderndes schaue. Sich die älteren an. Total versagt und wenn er nun ganz gestrichen wird, hat das ältere Publikum überhaupt nichts mehr. Es war wohl eine Probe und man sollte auch dazu stehen, wenn man Mist gebaut hat. Holt den Andy Borg zurück,,, ob er es zwar jetzt machen würde, weiß ich nicht, denn er war sehr verletzt.

    1. eigentlich kann ich nicht mitreden weil ich mir den mist gar nicht angeschaut hab, aber wenn sie beim letzten stadl 2,8 mio. zuschauer hatten dann kriegen sie beim nächsten keine 2 mille mehr, denn da ist nicht ” SILVESTER “Ich schau erst wieder wenn das musikantenstadl mit andy borg heißt.

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Werben auf MEEDIA
 
Meedia

Meedia