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ZDF löst Bild-Zeitung als meinungsmächtigstes Medium in Deutschland ab, aber…

Die Bild verliert an Meinungsmacht. Zu diesem Ergebnis kommt der MedienVielfaltsMonitor für das 1. Halbjahr 2015. Demnach ist nun das ZDF die Medienmarke mit der größten Meinungsmacht in Deutschland. Mit einem Anteil von 4,6 Prozent überholten die Mainzer Springers Boulevard-Titel, der nun auf 4,4 Prozent kommt. Allerdings hat die Studie einen Haken: Bei dem Ergebnis wurden das Online-Angebote der Bild nicht mit eingerechnet.

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Auf den weiteren Plätzen im Ranking der Landesmedienanstalten folgt Das Erste (4,3 Prozent) sowie die beiden Privatsender RTL (3,6 Prozent) und Sat.1 (2,8 Prozent).

Grundsätzlich liegt der Schwerpunkt bei der Meinungsmacht noch immer auf Fernsehen oder Print. So kommen die ARD, Bertelsmann, ProSiebenSat.1, Springer und das ZDF zusammen auf einen Anteil von 58 Prozent. Weitere 25 Medienunternehmen würden zusammengerechnet einen Anteil von rund 29 Prozent erzielen. In diese zweite Kategorie fallen mit United Internet, Yahoo und Microsoft (MSN) lediglich drei Internet-Unternehmen.

Nach Einschätzung der Landesmedienanstalten werden die reichweitenstarken Internetplattformen jedoch immer bedeutsamer für den Meinungsmarkt. Sie würden zunehmend die informierende Mediennutzung im Internet bestimmen. „Dazu zählen vor allem Facebook, Google, YouTube und Twitter. Rund 30 Prozent der Bevölkerung nutzen diese Plattformen bereits täglich für die Suche oder Nutzung von informierenden Medieninhalten“, heißt es in einer Mitteilung zum MedienVielfaltsMonitor.

Der MedienVielfaltsMonitor ist damit Teil des Projektes Medienkonvergenzmonitor der Landesmedienanstalten. Ziel des Projektes ist es, aktuelle und valide Daten über den Stand und die Entwicklung der Rundfunk- und Medienlandschaft nutzerfreundlich und für jedermann im Internet zugänglich zu machen

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