Anzeige

„Kündigt eure Abos!“ – Pegida-Ableger fordert Boykott der Leipziger Volkszeitung

Der Leipziger Pegida-Ableger will 1000 LVZ-Abokündigungen erzielen

1.000 Abokündigungen der Leipziger Volkszeitung (LVZ) bis zum 07. Oktober 2015 – das ist das Ziel des Leipziger Pegida-Ablegers „Legida“. „Lasst euch nicht weiter veralbern“, fordert die Bewegung auf ihrer Webseite und erklärt, die „Lügenpresse“ habe gegen den Pressekodex verstoßen.

Anzeige

„Die LVZ indes, die mit der SPD auch kommerziell verbunden ist, schlägt mit ihrer hetzerischen Desinformation über uns, ‪#‎LEGIDA‬ und ‪#‎PEGIDA‬, dem Faß dem Boden aus. Jeder Beitrag ist ein mehr als grober Verstoß gegen den Pressekodex“, wettert die Legida-Bewegung auf ihrer Webseite.

Dabei bezieht sich der Leipziger Pegida-Ableger auf Art. 5 I Grundgesetz, der die Pressefreiheit schütze, „um sicher zu stellen, dass die Bevölkerung über politische, gesellschaftliche und sonstige Neuigkeiten unterrichtet wird, um im demokratischen Prozess zu gewährleisten, dass der Bürger seine Entscheidung im demokratischen Prozess und auch sonst nicht durch Desinformationen manipuliert, sondern informiert und eigenverantworlich treffen kann. Weder der öffentlich-rechtliche Rundfunk, der dazu gesetzlich verpflichtet ist, noch die Presse kommt diesem Auftrag verantwortungsvoll nach“, so die Webseiten-Betreiber.

Die LVZ berichtet weiter unbeirrt über die Aktivitäten der Legida:

„Legida terrorisiert Leipzig“ – Drei rechte Aufmärsche in einer Woche: Nach der Ankündigung vom Montag hat Legida für…

Posted by LVZ-Online on Dienstag, 22. September 2015

Anzeige