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„Vermutlich Rechte“: Kritik an dpa-Bericht über Demonstration in Heidenau

Kritik für die dpa und ihren Nachrichtenchef Froben Homburger

„Randale zwischen Linken und vermutlich Rechten in Heidenau“, titelten am Montag zahlreiche deutsche Medien. Übernommen hatten sie die Meldung von der Deutschen Presse-Agentur, die für diese Formulierung scharf kritisiert wird. dpa-Nachrichtenchef Froben Homburger erklärt, man habe es sich nicht zu leicht machen wollen.

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Unter anderem übernahmen am Sonntag FAZ.net, die Berliner Morgenpost, Focus Online, Zeit Online, der Merkur und die Freie Presse die Meldung der dpa, wie dieser Screenshot belegt:

Dafür hagelte es vor allem bei Twitter Kritik. Der Vorwurf: Die Dpa verharmlose die rechtsradikale Gewalt – und die Medien würden dies ohne Nachzudenken übernehmen:

Zeit Online zum Beispiel sowie auch die Berliner Morgenpost änderten daraufhin die Überschrift:

Der Nachrichtenchef der dpa, Froben Homburger, reagierte ebenfalls auf die Kritik und erklärte, man habe nicht sicher sagen können, wer angegriffen wurde. „Berichterstattung wäre einfacher, wenn jeder Nicht-Antifa in Heidenau automatisch als Rechter bezeichnet würde. Zu einfach“, so Homburger.
https://twitter.com/fhomburger/status/635564841864929280

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