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“Geistige Umweltverschmutzung” – Papst kritisiert Facebook & Co.

Papst Franziskus hat in seiner Öko-Enzyklika u.a. die übermäßige Nutzung sozialer Netzwerke und digitaler Medien kritisiert. Mit dem "überwältigenden Angebot dieser Produkte" entstehe "eine tiefe und wehmütige Unzufriedenheit in den zwischenmenschlichen Beziehungen oder eine schädliche Vereinsamung", so Papst Franziskus.

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Es bestehe die Tendenz, die realen Beziehungen “durch eine Art von Kommunikation zu ersetzen, die per Internet vermittelt wird.” Der Papst weiter: “Die wirkliche Weisheit, die aus der Reflexion, dem Dialog und der großherzigen Begegnung zwischen Personen hervorgeht, erlangt man nicht mit einer bloßen Anhäufung von Daten, die sättigend und benebelnd in einer Art geistiger Umweltverschmutzung endet.”

Digitale Medien erlaubten, die Beziehungen nach Belieben auszuwählen oder zu eliminieren, und es entstehe eine neue Art künstlicher Gefühlsregungen, heißt es in der Enzyklika. Durch Medien ließen sich zwar Gefühle übermitteln und teilen. “Trotzdem hindern sie uns manchmal auch, mit der Angst, mit dem Schaudern, mit der Freude des anderen und mit der Komplexität seiner persönlichen Erfahrungen direkt in Kontakt zu kommen.”

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Das päpstliche Lehrschreiben (Enzyklika) trägt den Titel “Laudato si'” (“Gelobt seist du”) und setzt sich vor allem mit dem Umgamng der Menschen mit der Umwelt auseinander.

(dpa)

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