Bombendrohung statt „lange Beine und knappe Bikinis“: Der peinlich vorproduzierte GNTM-Tweet von Gillette

Social Media-Marketing ist immer dann besonders mächtig, wenn es spontan ist und fix auf aktuelle Entwicklungen reagiert. Das bedeutet aber auch, dass es immer dann besonders peinlich wird, wenn vorgeschriebene Statusmeldungen zum denkbar unpassendsten Zeitpunkt kommen: So geschehen bei Gillette Venus und dem Bombenalarm beim „Germanys Next Topmodel-Finale“.

Die Venus-Klingen von Gillette sind der ProSieben-Sendung mit Heidi Klum schon lange als Werbe-Partner verbunden. Immer wieder sucht die Marke unter den Kandidatinnen nach frischen Gesichtern und langen Beinen, die sie rasieren können. So auch in der aktuellen Staffel.

Via Twitter versuchte Gillette zudem im Vorfeld des Finales noch etwas die Stimmung mit Hilfe von Standard-Postings anzuheizen. Zudem wurde die Sendung mit „alles glatt gelaufen“-Tweets begleitet.

Peinlich wurde es allerdings dann, als die Show wegen einer Bombendrohung längst beendet und die Halle schon evakuiert war. Da setzte der Account noch immer positive Statusmeldungen ab, wie es Torsten Beeck, Social-Media-Chef von Spiegel Online, beobachtete.