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Show-Offensive im Ersten mit Carolin Kebekus und einem runderneuerten Flori Silbereisen

Sollen das Unterhaltungsprogramm des Ersten auffrischen: Comedian Carolin Kebekus mit einer eigenen Show und Florian Silbereisen mit einem moderneren Image

Von der Gattung TV-Show ist noch was zu erwarten, ist sich der ARD-Unterhaltungskoordinator Thomas Schreiber sicher. Um das zu beweisen, will das Erste die Comdey-Frau Carolin Kebekus ins Spätprogramm heben. Florian Silbereisen wiederum soll einem Imagewandel unterzogen werden.

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„Die Show ist nach wie vor mehrheitsfähig“, ist sich Thomas Schreiber, Unterhaltungskoordinator beim Ersten sicher. Im Interview mit Focus (19/2015) erklärte er, wie der Sender das Show-Format lebendig halten will. Als gutes Beispiel gilt für ihn unter anderem „Klein gegen Groß“ mit Kai Pflaume. Weil die Show 2014 so gut ankam, soll sie in diesem Jahr gleich fünf statt vier Mal laufen. Mit neuen Formaten tat sich das Erste bisher eher schwer – zuletzt floppte die ARD mit der Musik-Show „Sing wie dein Star“.

Nun macht man im programm Platz für Carolin Kebekus: Mit ihrem Format „PussyTerror“ bespaßt die Kölner Comedy-Dame bislang Zuschauer des WDR. „Auf Carolin Kebekus wartet ein Sendeplatz im Ersten“, versprach Schreiber gegenüber dem Focus – im Spätprogramm wohlgemerkt.

Anderswo will das Erste vor allem am Image schrauben. Das gilt unter anderem die Volksmusik-Shows mit Florian Silbereisen. „Florian ist handwerklich unglaublich gut. Nur, wie er gesehen wird, daran müssen wir arbeiten“, so Schreiber. Deko und Outfit wurden bereits angepasst, der Kitsch beiseite geräumt. Nun sollen auch modernere Gäste hinzukommen: Als Beispiel führt der Programmkoordinator die Pop-Soul-Musikgruppe „Söhne Mannheims“ an.

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