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Volksparkstadion heißt bald wieder Volksparkstadion: Investor beendet Arena-Sponsoring

Aus der Imtech-Arena wird in Hamburg wieder das Volksparkstadion

Bei Fans des Hamburger SV kommt das gut an: Der Milliardär Klaus-Michael Kühne hat knapp 20 Millionen Euro in den notorisch klammen Fußballclub investiert. Als erste Amtshandlung bekommt das HSV-Stadion den alten Namen Volksparkstadion zurück und schafft es damit sogar in die Trending-Topics bei Twitter.

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Bisher heißt das Volksparkstadion Imtech-Arena. Milliardär Kühne verzichtet auf den sperrigen Namen Kühne+Nagel-Arena und gibt dem Stadion seinen alten Namen zurück.

Bei Verein und Fans kommt das gut an:

Am Donnerstagvormittag schaffte es der Hashtag #Volksparkstadion sogar in die deutschen Trending Topics bei Twitter.

Das Hamburger Fußball-Stadion hatte schon viele Namen. Bis Juni 2001 trug es den Namen Volksparkstadion, anschließend hieß es bis 2007 AOL Arena und bis Juni 2010 HSH Nordbank Arena. Während der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland hieß es Fifa WM-Stadion Hamburg, bei Europapokalspielen lautet die offizielle Bezeichnung Hamburg Arena. Derzeit ist es noch die Imtech-Arena. Ab 1. Juli trägt das Heimat-Stadion des HSV wieder den Namen Volksparkstadion.

Für 18,75 Millionen Euro hat Kühne 7,5 Prozent Anteile am finanziell angeschlagenen HSV übernommen. Es ist nicht das erste Mal, dass Klaus-Michael Kühne dem HSV aushilft. Er hat dem Verein früher schon bei teuren Spieler-Transfers mit einigen Millionen unter die Arme gegriffen und einen Kredit von 25 Mio. Euro gegeben. Kühne ist ist Verwaltungsratsmitglied und Mehrheitseigner sowie größter Einzelaktionär des internationalen Logistikdienstleisters Kühne + Nagel. Mit dem Lebensmittelhersteller Kühne (die mit dem Senf) hat er nichts zu tun.

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