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Technische Panne: „Tagesschau“ musste 9-Uhr-Sendung nach einer Minute abbrechen

Das war die wohl kürzeste „Tagesschau“ aller Zeiten: Nach rund einer Minute musste Nachrichtensprecherin Simone von Stosch die 9-Uhr-Ausgabe der „Tagesschau“ am Dienstag abbrechen. Der Grund: „menschliches Versagen“.

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Weil ein Mitarbeiter versehentlich den Sendeablauf des Vortages in den Computer geladen hatte, passte nichts mehr zueinander: Erst zeigte die ARD eine Ein-Euro-Münze, die nichts mit dem Sprechertext über die jüngste Pegida-Demo zu tun hatte. Plötzlich fanden sich dann Bilder von afrikanischen Bildern, während Sprecherin von Stosch die Regie „um ein Zeichen“ bat.

Schließlich war die Anchorfrau wieder im Bild zu sehen, allerdings völlig regungslos. Nach ca. 90 Sekunden dann die Ansage: „Ich höre aus der Regie, wir haben technische Probleme“ und der Verweis auf die nächste „Tagesschau“ um 10.40 Uhr.

„In der ‚Tagesschau‘-Ausgabe (…) gab es eine Sendestörung. Sie war nicht technischer Art. Vielmehr hatte ein Mitarbeiter versehentlich den Sendeablauf der Tagesschau-Ausgabe vom Vortag geladen, so dass es zu den Meldungen keine passenden Illustrationen gab“, teilte NDR-Sprecher Martin Gartzke gegenüber t-online.de mit.

Auf einen Abspann verzichtete Das Erste dann auch. Damit dürfte diese Ausgabe wohl als die kürzeste „Tagesschau“ aller Zeiten in die TV-Geschichte eingehen.

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