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Konkurrenz für Computer Bild und Chip: Saturn startet eigenen Online-Technik-Blog Turn On

Der Elektronik-Markt Saturn startet mit Turn On ein eigenes Technik-Portal. Die Konkurrenz des Technik-Kaufhauses dürfte Web-Magazinen wie Computer Bild oder Chip.de gleich doppelt missfallen. Zum einen haben sie nun einen neuen Konkurrenten, der bestimmt gewisse Freiheiten beim Budget hat und zum zweiten gehört Saturn mit zu den wichtigsten Anzeigenkunden der Platzhirsche.

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Aus diesem Grundsetting heraus entsteht schon einmal ein gewisses Spannungspotential. Denn je erfolgreicher ein Projekt wie Turn On wird, desto mehr wildert es in der Leserschaft der Magazine, die Saturn mit den eigenen Media-Aufwendungen indirekt mitfinanziert. Gegenüber MEEDIA versicherte Saturn jedoch erst einmal, dass keine Kürzungen im Media-Etat geplant seien.

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Tatsächlich ist der Ansatz hinter Turn On ein recht ehrgeiziges Unterfangen. So will das Portal mit täglichen und aktuellen News, Tests und Expertentipps punkten. Zudem baut die Redaktion zur Zeit bereits Bewegtbild-Know-How mit eigenen YouTube-Formaten auf.

Redaktionell kümmert sich ausschließlich die Text- und Inhalte-Agentur Content Fleet um das Saturn-Projekt. Die Hamburger werden auch im Impressum als Macher ausgewiesen.

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„Unsere Philosophie war es schon immer, über die gemeinsame Begeisterung für Technik mit unseren Kunden in Kontakt zu kommen“, so Media-Saturn-Geschäftsführer Carsten Strese, der gleichzeichtig auch für Marketing und Vertrieb verantwortlich ist. „Durch den Start eigener Medienkanäle unter dem Markenzeichen Turn On bieten sich uns sowohl online als auch offline neue Wege, wie wir unsere Kunden inspirieren, informieren und uns als vertrauenswürdiger Guide durch die Produktvielfalt von heute bewähren können. Damit wird Content-Marketing wichtiger Bestandteil unserer Multichannel-Strategie.“

Die Marke Turn On ist nicht neu. Schon heute läuft das Kundenmagazin des Elektronik-Kaufhauses unter diesem Label.

Zum Start macht die Seite einen sauberen Eindruck. Allerdings fehlt es dem Projekt noch an der nötigen Tiefe: sowohl thematisch als auch inhaltlich. Vor allem die YouTube-Clips sind teilweise noch eher ungewollt komisch.

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