„Wetten, dass..?“ heißt „What the Fuck is happening?“: Der verzweifelte Versuch eines US-Stars, die Show zu erklären

Das hat Markus Lanz gerade noch gefehlt. Kurz vor dem finalen Ende des einstigen stolzen Show-Giganten am 13. Dezember gibt es noch einmal eine richtig lustige Läster-Attacke aus den USA. Beim Late-Night-Talker Jimmy Kimmel zieht der US-Schauspieler Will Arnett („Teenage Mutant Ninja Turtles“) so richtig über die ZDF-Show her. Tatsächlich wurde „Wetten, dass..?“ noch nie so verzweifelt und witzig erklärt.

Es geht schon gut los. Auf die Frage von Kimmel, wo Arnett denn gerade herkomme, antwortet der Schauspieler, dass er auf Promo-Tour für seinen Kinofilm war und dabei auch die „verrückteste Talkshow“ besucht hätte, bei der er jemals war. Er spricht von „Wetten, dass..?“. Seiner Meinung nach steht der Name übrigens für „What the Fuck is happening“.

Wetten_dass_aus_Erfu_39798962
Markus Lanz, Megan Fox und ihr Fimpartner Will Arnett bei „Wetten, dass..?“

Was dann folgt, ist eine vierminütige Abrechnung mit der Show. Arnett macht sich lustig über die Größe der Bühne, das Konzept der wechselnden Hallen, die Gäste, den Übersetzer in seinem Ohr, der ihn offenbar völlig überforderte und über die Couch. „Sie ist riesig und sobald man sie betritt fängt sie an sich zu bewegen und zu rotieren. Gleichzeitig“.

Nach dieser verzweifelten Erklärung von „Wetten, dass..?“ dürften – zumindest die US-Zuschauer, die die Kimmel-Sendung gesehen haben – davon überzeugt sein, dass die Deutschen spinnen. Das Schlimme: Betrachtet man die Show aus der Perspektive eines US-Schauspielers, hat Arnett sogar recht.