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Nach Wulff-Kritik an Medien: Presserat bezeichnet Pressekodex als ausreichend

Beim Presserat sind im vergangenen Jahr weniger Beschwerden eingegangen
Beim Presserat sind im vergangenen Jahr weniger Beschwerden eingegangen

Der Deutsche Presserat sieht keinen Anlass zur Reform des Pressekodex. Der Presserat, eine Art Ethik-TÜV der deutschen Presse, weist damit die Kritik von Ex-Bundespräsident Christian Wulff zurück. Der hatte in einem Spiegel-Interview angeregt, die Regularien zu "überdenken". Wulff selbst fühlt sich von "den Medien", darunter auch der Spiegel, aus dem Amt vertrieben.

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“Die Regularien des Presserats sollten überdacht werden”, sagte Wulff in dem Interview. “Auswüchse könnten strenger geahndet werden im Interesse des Ganzen.” Für eine Änderung des Pressekodex bestehe aber kein Anlass, so Arno Weyand vom Presserat gegenüber Zeit Online. Die definierten Regeln reichten völlig aus. Wulff hätte sich zudem jederzeit beim Selbstkontrollgremium beschweren und konkrete Berichte über seine Person anzeigen können. 

Zuvor hat sich auch der DJV zur Medienkritik von Wulff geäußert – und diese zurückgewiesen. Wulffs Äußerung, es habe ein “Meinungskartell” gegen ihn gegeben, sei “kompletter Blödsinn”.

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Wulff hatte dem Spiegel in eigener Sache gesagt: “Dass hier eine Art Meinungskartell am Werk war, ist ja nicht erst mir aufgefallen…Das hat nichts mit einer Verschwörungstheorie zu tun.” 

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