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Nach der Apple-Bilanz: Donald Trump verkauft, Carl Icahn kauft

Apple-CEO Tim Cook
Apple-CEO Tim Cook Muss an der Wall Street kämpfen

Die Börse hat gesprochen: Apple hat es bei Vorlage seiner jüngsten Quartalsbilanz vermasselt. Um krachende 8 Prozent ging es am Tag nach der Bilanzvorlage nach unten. Sind das nun kurz vor der 500 Dollarmarke wieder Kaufkurse? Aber klar, findet die Investmentlegende Carl Icahn. Nein, meint Immobilienhai Donald Trump.

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Gut war wieder einmal nicht gut genug: So viel steht nach Bekanntgabe der Geschäftszahlen für das abgelaufene erste Quartal von Apple fest – Tim Cook hat nicht nicht geliefert, und die Wall Street hat gesprochen. Mit einem Minus von 44 Dollar oder 8 Prozent vollzog der Markt ziemlich genau das Minus des nachbörslichen Handels nach. Apple ist an der Börse wieder einmal in Ungnade gefallen.

Bleibt die Frage, was Anleger aus dem Investment nach dem Kurssturz auf fast 500 Dollar machen. Für Carl Icahn, seit August vergangenem Jahr lautester Fürsprecher des iPhone-Herstellers, ist die Sache klar: Wie schon in der vergangenen Woche kauft der Investment-Altmeister nach.

Carl Icahn kauft weiter nach

„Habe gerade für 500 Millionen Dollar weitere Apple-Aktien gekauft“, twitterte der 77-Jährige gestern. Und fügte mit etwas Selbstironie hinzu: „Meine Käufe scheinen gleichauf mit Apples eigenem Aktienrückprogramm zu liegen – ich hoffe, sie gewinnen das Rennen“, twitterte Icahn in Anspielung auf den seiner Ansicht nach viel zu geringen Kapitaleinsatz des iPhone-Herstellers.

Geht es nach dem Immobilientycoon Donald Trump, kam Apples Quartalsenttäuschung mit Ansage: „Ich habe Apples Kursrutsch wegen ihrer dämlichen Weigerung, die iPhones mit größeren Display auszustatten, vorhergesehen. Ich habe meine Apple-Aktie verkauft “, brüstete sich Trump.

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Donald Trump: Steve Jobs würde sich im Grabe umdrehen

„Sie müssen eine große Alternative anbieten – und zwar schnell. Samsungs Größe ist viel besser“, zog der 67-Jährige vom Leder, um dann noch mal final gegen den Kultkonzern auszuholen: „Steve Jobs würde sich im Grabe umdrehen. Apple hat sowohl seine Vision als auch sein Momentum verloren.“

Ob es so weit tatsächlich ist, bleibt abzuwarten – zumindest die Investmentbranche spricht dieselbe Sprache wie Trump und meidet Apple nach den Quartalszahlen wie eine giftige Frucht.

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