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Der Focus will Stellen abbauen

Nach den Umbaumaßnahmen der vergangenen Jahre kehrte unter dem neuen Chefredakteur Jörg Quoos wieder eine gewisse Ruhe in der Focus-Redaktion ein. Vor allem im Hauptstadtbüro und im Digitalbereich sei Personal aufgestockt worden. Gegenüber MEEDIA bestätigte der Verlag nun allerdings Berichte, dass beim Focus Stellen gestrichen werden. Es soll jedoch weniger als zehn Prozent der Belegschaft treffen. Burda News Geschäftsführer Burkhard Graßmann will auf den Personalstand von 2011 zurückkehren.

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Das soll Graßmann am Dienstagmorgen laut Werben und Verkaufen in einer Redaktionskonferenz erklärt haben. Nach Möglichkeiten sollen Kündigungen jedoch vermieden werden.

"Es trifft zu, dass der Verlag mit einigen Redaktionsmitgliedern Gespräche führt, um individuelle, einvernehmliche und möglichst sozialverträgliche Lösungen für die Beendigung des Arbeitsverhältnisses zu finden“, erklärt der Verlag gegenüber MEEDIA. „Das ist nichts Ungewöhnliches, nachdem seit 2012 in der Redaktion mehr als zehn Prozent Stellen aufgebaut wurden, insbesondere um die mobilen Angebote und das Hauptstadtbüro zu stärken.“

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Das Magazin kämpft noch immer mit einem Auflagen-Minus. Im ersten Quartal kam der Titel auf einen Gesamtverkauf von 531.724 Exemplaren. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet dies ein Verlust von 1,8 Prozent. Auch bei den Anzeigen konnten die Münchner, wie allerdings auch die Konkurrenz, nicht zulegen.

Allerdings soll die Chefredaktion des Nachrichtenmagazins auch weiterhin die Gelegenheit bekommen, die Redaktion gezielt zu verstärken und in das Blatt zu investieren.

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