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Kartellverdacht: Razzia bei der Telekom

Die EU-Kommission hat bei mehreren europäischen Telekommunikationsfirmen Razzien durchgeführt. Grund ist der Verdacht auf Kartellbildung bei den Internet-Angeboten der Firmen. Zu den durchsuchten Firmen gehörte auch die Deutsche Telekom. Daneben wurde Orange, ein Tochterunternehmen von France Télécom durchsucht und nach Medienberichten gab es auch Durchsuchungen beim spanischen Konzern Telefónica, zu dem u.a. O2 gehört.

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Die durchsuchten Firmen stehen im Verdacht, bei Internet-Angeboten illegale Preisabsprachen getroffen zu haben. Im Falle solcher Vergehen drohen laut Spiegel Online Kartell-Strafen von bis zu 10 Prozent des Jahresumsatzes der betroffenen Firmen. Bei der Telekom wäre dies eine Strafe in Höhe von rund 5,8 Mrd. Euro.

Die Telekom zeigte sich verwundert über die Durchsuchungen. Frühere Verdächtigungen hätten sich bereits als haltlos erwiesen. Die Telekom kündigte an, mit den EU-Behörden zusammenarbeiten zu wollen, um die Sache aufzuklären.

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