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FR-Töchter melden Insolvenz an

Sechs Tochtergesellschaften der Druck- und Verlagshaus Frankfurt am Main GmbH, welche die Frankfurter Rundschau herausgibt, haben am Dienstag beim Amtsgericht Frankfurt am Main und Offenbach Insolvenzantrag gestellt. Die Unternehmen beschäftigen in Frankfurt und Neu-Isenburg insgesamt 80 Mitarbeiter. Die Löhne und Gehälter der Mitarbeiter seien über das Insolvenzgeld für drei Monate gesichert.

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Der Geschäftsbetrieb bei den Anzeigen- und Vertriebs-Tochterunternehmen geht auch nach deren Insolvenzanmeldung unverändert weiter. "Anzeigenakquise und die Zeitungsdistribution sind damit für die nächste Zeit gesichert", betonte Karlheinz Kroke, Geschäftsführer der Druck- und Verlagshaus Frankfurt am Main GmbH. "Dies ist ein wichtiger Schritt zur Stabilisierung des Geschäftsbetriebs von Zeitung und Verlag und Voraussetzung für den Erfolg des laufenden Investorenprozesses."
Alle sechs Unternehmen gehören zu 100 Prozent der Druck- und Verlagshaus Frankfurt am Main GmbH. Sie stehen als Teil der angestrebten Investorenlösung zur Verfügung. Im Einzelnen handelt es sich um die FR Publishing GmbH (Frankfurt am Main, 30 Mitarbeiter), die Mediendepot Frankfurt GmbH (Frankfurt am Main, 15), die FR Digital Sales GmbH (Frankfurt am Main, 8), die FR Comlog GmbH (Neu-Isenburg, 13), die Zeitungs-Vertriebs GmbH FR Nord (Neu-Isenburg, 10) und die Janz & Fritzsche Medienvertriebs GmbH (Frankfurt am Main, 4).

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