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FTD: Verkaufsverhandlungen gescheitert

Am späten Donnerstagabend ist auch noch das letzte Fünkchen Hoffnung für ein Weiterbestehen der Financial Times Deutschland erloschen. Gruner + Jahr teilte der Nachrichtenagentur dpa mit, dass Verhandlungen mit einem potenziellen Investor abgebrochen worden seien. Am Freitagvormittag um 11 Uhr sollen nun endgültig Betriebsräte und Mitarbeiter über das weitere Prozedere offiziell informiert werden. An einer Einstellung der Wirtschaftszeitung führt nunmehr kein Weg mehr vorbei.

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Gruner + Jahr habe ein "ernsthaftes Angebot" eines potenziellen Investors vorgelegen,  so ein G+J-Sprecher gegenüber der dpa. Allerdings habe der Gruner-Vorstand dem "dargestellten Fortführungsszenario weder konzeptionell noch wirtschaftlich folgen" können, hieß es weiter. Das Ende der FTD ist damit besiegelt.
Nach der Information für Betriebsräte und Mitarbeiter, soll es von Verlagsseite auch eine offizielle Mitteilung für die Öffentlichkeit geben. Darin wird es auch um das weitere Schicksal der Magazine Börse Online, Impulse und Capital gehen. Bisher wurde spekuliert, dass für Impulse und Börse Online Käufer gesucht werden. Capital soll im Verlag bleiben und von Berlin aus mit verkleinerter Mannschaft fortgeführt werden.

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