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Steinbrücks Online-Berater schmeisst hin

Irgendwie will der Wahlkampf von Peer Steinbrück nicht so richtig ins Rollen kommen. Erst die quälend lange Debatte um die Nebeneinkünfte des SPD-Politikers und jetzt der Ärger mit Roman Maria Koidl. Der Autor, Kunstmäzen und Investor sollte der neue Online-Berater des designierten Kanzlerkandidaten sein. Doch nach nur zwei Tagen gab Koidl seinen neuen Job wieder auf.

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Der Österreicher, der in Zürich lebt und gerade erst in der Parteizentrale der SPD ein Büro bezogen haben soll, sagte dazu in einer Erklärung, dass er für die Aufgabe als Online-Berater nicht mehr zur Verfügung stehe, weil er nicht vertreten könne, „dass falsche und ehrverletzende Berichterstattung gegen mich eingesetzt wird, die darauf zielt, den Kandidaten Peer Steinbrück zu beschädigen“.

Laut Spiegel Online ist der Grund für die Blitztrennung offenbar die Unternehmer-Vergangenheit von Koidl. Denn der Investor soll auch einige Hedgefonds beraten haben. Damit würde vom Start weg ein möglicher Steinbrück-Wahlkampf gegen Auswüchse des Finanzwesens belastet werden.

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