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Foxconn: Massenprügelei beim iPhone-Bauer

Im einem Foxconn-Werk im chinesischen Taiyuan kam es am Wochenende zu Streitigkeiten unter Angestellten. Die ähneln nach deutschen Maßstäben allerdings eher einer Schlacht. Rund 2000 Mitarbeiter sollen sich an der Schlägerei beteiligt haben. Die Produktion musste kurzerhand ausgesetzt werden. Das betroffene Werk ist laut Business Insider verantwortlich für die Fertigung der Gehäuserückseiten des iPhone 5. Die Polizei schritt ein und beendete die Ausschreitungen.

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Auslöser soll ein gewaltätiges Vorgehen von Wachen gegen einen Foxconn-Angestellten gewesen sein. Die Nachrichtenlage ist aber alles andere als gesichert. Zum Zeitpunkt des Tumults befanden sich keine Journalisten vor Ort. Die meisten Informationen stammen vom twitterähnlichen Service Weibo, über den Nutzer Fotos und Videos von der Schlägerei und dem darauffolgenden Einschreiten der Polizei verbreiteten.
Foxconn stand immer wieder in Kritik wegen niedriger Löhne und ungewöhnlich hoher Arbeitsbelastung der Angestellten. Vor einiger Zeit hatte der Hersteller mit einer Reihe von Suiziden unter seinen Mitarbeitern zu kämpfen. Wie viele bei der Schlägerei zu Schaden kamen, ist unklar. Laut NBC haben staatliche Zensoren bereits begonnen, Aufnahmen von dem Tumult aus dem Web zu löschen. Inwiefern die Produktion des iPhone 5 davon betroffen war, ist unklar.

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