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Weitere Anklage gegen Mitarbeiter von kino.to

Im Fall des abgeschalteten Streaming-Portals kino.to hat die Dresdner Generalstaatsanwaltschaft Anklage gegen einen weiteren Beschuldigten erhoben. Bei dem mutmaßlichen Video-Piraten handelt es sich um Michael H. aus Zwickau, der bei kino.to für Organisation und Betreuung der Computer-Server zuständig gewesen sein soll, berichtet der Spiegel.

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Laut Oberstaatsanwalt Wolfgang Klein müsse das Landgericht Leipzig jetzt über die Zulassung der Anklage entscheiden. Die Ermittlungen gegen den mutmaßlichen Kopf des kino.to-Netzwerks, Dirk B., stehen offenbar kurz vor dem Abschluss. Man rechne mit einer baldigen Anklageerhebung, sagte Klein dem Spiegel.

Laut der Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen (GVU), die für die Abschaltung von kino.to sorgte, war der letzte Verdächtige bereits Anfang November gefasst worden. Der mutmaßliche Betreiber war seit Monaten flüchtig und wurde in der Nähe von Delmenhorst festgenommen. Offenbar hatte der Betreiber des illegalen Streamingportals während seiner Flucht mehrere neue Portale aufgezogen und dafür geworben.

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