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Aigner fordert von Kabinett Facebook-Verzicht

Die Datenschutzdebatte beschäftigt nun auch das Bundeskabinett: In einem Brief an ihre Kollegen hat Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner zum Verzicht auf Facebook-Fanpages und einer Einbindung des "Gefällt mir"-Buttons aufgerufen. Wegen "begründeter rechtlicher Zweifel" sollten die Minister das Social Network meiden, berichtet der Spiegel.

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Wenn ein Abgeordneter trotz der datenschutzrechtlichen Bedenken dennoch eine Fanpage auf Facebook unterhalte, sei das seine persönliche Entscheidung, so Aigner. Auf regierungsamtlichen Internetseiten sollte der "Gefällt mir"-Button jedoch keine Verwendung finden.

Vergangene Woche hat sich auch Innenminister Hans-Peter Friedrich in die Debatte zwischen Datenschützern und Facebook eingebracht. Er will eine neue Selbstverpflichtung für soziale Netzwerke einführen. In dem Gesprächen mit Facebook soll es konkret um Fragen zur „Datensicherheit, sicheren Identitäten sowie Aspekten des Daten-, Verbraucher- und Jugendschutzes“ gehen.

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