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MDR-Betrugsskandal weitet sich aus

Der fristlos entlassene Ex-Unterhaltungschef des MDR, Udo Foht, hat offenbar mit Scheinrechnungen gearbeitet. Einem Berater, dessen Name nicht bekannt ist, zahlte er laut Hamburger Abendblatt ein doppelt so hohes Gehalt, wie im Beratervertrag festgehalten war.

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Laut des Beratervertrags standen dem Unbekannten 40.000 Euro jährlich zu. "Seltsamerweise wurde ihm aber zwei Jahre lang die doppelte Summe überwiesen, insgesamt knapp 160.000 Euro", berichtet das Hamburger Abendblatt. Der Vertrag sei zudem nur bei Foht gefunden worden, aber nicht bei der MDR-Vertragsabteilung.
Der MDR-Chefermittler Ingmar Weitemeier war sich nicht sicher, ob Foht auf diese Weise Scheinrechnungen beglichen hat. Auf einer Veranstaltung sagte er, dass es nicht auszuschließen sei.

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