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Burda übernimmt Druckerei U.E. Sebald

Die Tinte ist trocken: Seit heute gehört die Nürnberger Druckerei U.E. Sebald zur Burda Druck GmbH Offenburg. "Bislang waren wir nur wirtschaftlicher Eigentümer, nun sind wir formaljuristisch in vollem Umfang Eigentümer und dürfen den Betrieb damit auch führen", erklärt Burda-Druck-Geschäftsführer Egon Weimer.

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U.E. Sebald hat in Nürnberg rund 220 Beschäftigte und produzierte im vergangenen Geschäftsjahr eine Jahrestonnage von rund 145.000 Tonnen. Das Unternehmen stammt aus dem Vermögen der insolventen Schlott-Gruppe.
Mitte April hatte die Burda Druck mit deren Insolvenzverwalter einen Kaufvertrag zur Übernahme geschlossen. Der Erwerb stand allerdings zunächst noch unter dem Vorbehalt der der Zustimmung der Kartellbehörden. Die offizielle Freigabe der deutschen und österreichischen Ämter ist nun erfolgt. Außerdem hat die Stadt Nürnberg am Dienstag den Verzicht auf ihr Wiederkaufsrecht bezüglich größerer Geländeteile erklärt. Zum heutigen Stichtag konnten Burda Druck und der Insolvenzverwalter damit die entsprechende Vollzugsbestätigung unterzeichnen und den Deal abwickeln.
Die Übernahme der Tiefdruckerei U.E. Sebald dient der Wettbewerbsfähigkeit von Burda Druck im hart umkämpften europäischen Markt. Burda Druck verfügt über zwei Tiefdruckereien in Offenburg sowie eine weitere in Vieux Thann und zählt zu den großen und leistungsstarken Druckunternehmen Europas.

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