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„Löwenzahn“-Kinofilm legt Fehlstart hin

Der Kino-Ableger der beliebten Kinder-TV-Serie „Löwenzahn“ ist an seinem ersten Wochenende weitgehend durchgefallen. Nur 20.000 Besucher lockte „Löwenzahn – Das Kinoabenteuer“ an – und das, obwohl er in ca. 210 Kinos lief. Ein miserabler Kopienschnitt von nicht einmal 100 Zuschauern pro Kino. Vorn bleibt hingegen „Fast & Furious Five“, der in den nächsten Tagen als vierter Film in diesem Jahr die 2-Mio.-Besucher-Marke überspringen wird. In Nordamerika bleibt „Thor“ die Nummer 1.

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Weitere 310.000 Menschen sahen sich laut Blickpunkt:Film „Fast & Furious Five“ an diesem Wochenende in den deutschen Kinos an – drei Wochen am Stück ist er damit nun schon die Nummer 1 der Kinocharts und wird in Kürze der vierterfolgreichste Film des bisherigen deutschen Kinojahres hinter „Kokowääh“, „The King’s Speech“ und „Black Swan“ sein. Platz 2 der aktuellen Charts belegt unterdessen weiterhin „Thor“, der diesmal auf 170.000 Zuschauer kam. Ebenfalls sechsstellig sind die Ergebnisse von „Rio“ (110.000) und „Scream 4“ (100.000). Neben dem „Löwenzahn“-Film, der mit seinen 20.000 Besuchern sogar die Top Ten verfehlte, enttäuschte auch der zweite große Neustart, Actionthriller „Priest“, der in rund 360 Kinos 80.000 Leute einsammelte – ein sehr mittelmäßiges Ergebnis.

In Nordamerika verteidigte unterdessen „Thor“ den Spitzenplatz und knackte mit einem weiteren Umsatz von 34,5 Mio. US-Dollar nach nur zwei Wochen die 100-Mio.-Marke. Der stärkste Neustart, Komödie „Brautalarm“, kam dahinter mit 24,4 Mio. US-Dollar auf Platz 2, gefolgt von „Fast & Furious Five“ (19,5 Mio.) und „Priest“ (14,5 Mio.). „Brautalarm“ war damit erfolgreicher als von Experten erwartet.

Die beiden Spitzenreiter aus Deutschland und Nordamerika streiten auch international um den Kinocharts-Thron. Nummer 1 bleibt hier laut THR.com „Fast & Furious Five“ mit einem Wochenend-Umsatz von 58,0 Mio. US-Dollar in 61 Ländern und Regionen. „Thor“ folgt mit 27,5 Mio. aus 60 Ländern auf Rang 2 vor dem Neustart „Priest“ (16,7 Mio.) und Dauerbrenner „Rio“ (10,4 Mio.).

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