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„Der große Stromausfall“ nur Mittelmaß

Der Sat.1-Katastrophenthriller „380.000 Volt – Der große Stromausfall“ hatte am Dienstag überraschend wenig Chancen auf einen ganz vorderen Platz der Quotencharts. 1,51 Mio. 14- bis 49-Jährige sahen zu – ein allenfalls solider Marktanteil von 11,4% und nur Platz 13 im Dienstags-Ranking. Der Tagessieg ging im jungen Publikum stattdessen an RTLs „CSI: Miami“, auch ProSieben landete klar vor Sat.1. Im Gesamtpublikum gewann unterdessen der ARD-Dauerbrenner „In aller Freundschaft“.

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Der Dienstag bei den 14- bis 49-Jährigen:
2,58 Mio. entschieden sich um 20.15 Uhr für „CSI: Miami“ – ein Marktanteil von 19,7%. Natürlich kam die Serie damit nicht an die Zahlen des dreiteiligen „CSI“-Events der Vorwoche heran, für den Tagessieg reichte es dennoch. Direkt dahinter folgen weitere Serien: RTLs „Dr. House“ mit 2,51 Mio. (18,0%), die beiden Episoden des ProSieben-Comedyhits „Two and a half Men“ mit 2,48 Mio. (18,0%) und 2,44 Mio. (18,6%), „Die Simpsons“ (2,27 Mio. / 16,6%), „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ (2,26 Mio. / 21,2%), nochmal „Die Simpsons“ (1,57 Mio. / 15,6%) und „Psych“ (1,95 Mio. / 20,1%). Die erste Nicht-Serie folgt erst auf Rang 9: „RTL aktuell“ schalteten 1,76 Mio. (21,6%) ein.

Sat.1-Film „380.000 Volt“ belegt wie erwähnt nur Rang 13. Mit 1,51 Mio. und 11,4% floppte der gut besetzte Katastrophenthriller zwar nicht, ein paar Zuschauer mehr hatte sich der Sender aber sicher vorgestellt. Einen besseren Marktanteil erreichte im Anschluss „Akte 20.10“: Mit 1,27 Mio. sprang das Magazin auf 13,7%. Im öffentlich-rechtlichen Fernsehen kamen die meistgesehenen Programme der jungen Zielgruppe vom Ersten: Die 20-Uhr-„Tagesschau“ lief bei 1,12 Mio. 14- bis 49-Jährigen (10,0%), „Familie Dr. Kleist“ bei 0,95 Mio. (7,3%) und „In aller Freundschaft“ bei 1,09 Mio. (8,0%). Das ZDF hat mit der Doku-Reihe „Die Deutschen“ hingegen immer weniger Erfolg: Nur noch 0,75 Mio. junge Leute schalteten um 20.15 Uhr ein – schwache 5,6%.

In der zweiten Privat-TV-Liga setzte sich Vox-Film „Bridget Jones“ an die Spitze: 1,13 Mio. sahen zu – ordentliche 8,6%. RTL II kam parallel dazu mit „Zuhause im Glück“ auf solide Werte von 0,91 Mio. und 6,9%, „Die Kochprofis“ erzielten ab 22.20 Uhr mit ebenfalls 0,91 Mio. sehr gute 9,8%. Auch kabel eins kann halbwegs zufrieden sein: „Die strengsten Eltern der Welt“ erreichten nmit 0,90 Mio. Neugierigen immerhin 6,8%.

Der Dienstag im Gesamtpublikum:
Auch insgesamt finden sich vornehmlich TV-Serien an der Spitze der Dienstags-Charts, allerdings andere als im jungen Publikum. So gewann „In aller Freundschaft“ mit 6,59 Mio. Zuschauern und 20,2% klar vor der anderen ARD-Dienstags-Serie „Familie Dr. Kleist“, für die sich 5,95 Mio. (18,2%) entschieden. Hinter der 20-Uhr-„Tagesschau“ (4,86 Mio.) folgt mit den „Rosenheim-Cops“ (ZDF / 4,71 Mio.) dann eine weitere Serie. In der Prime Time lief es für das ZDF hingegen nicht so gut: „Die Deutschen“ fielen mit nur 3,36 Mio. Sehern und 10,3% deutlich unter die Sender-Normalwerte, „Frontal 21“ kam um 21 Uhr nicht über 2,88 Mio. und 8,8% hinaus.

Die beiden Erstplatzierten der 14- bis 49-Jährigen, „CSI: Miami“ und „Dr. House“, waren insgesamt nicht so erfolgreich: 4,31 Mio. bescherten „CSI: Miami“ solide 13,2%, „Dr. House“ fiel aber mit 3,62 Mio. auf 11,5%. Immerhin 3,30 Mio. Leute entschieden sich parallel dazu für den Sat.1-Katastrophenthriller „360.000 Volt – Der große Stromausfall“ – ein ordentlicher Marktanteil von 10,3%. ProSiebens „Two and a Half Men“ kam unterdessen um 21.15 Uhr auf gut Werte von 2,85 Mio. und 8,7%. In der zweiten Privat-TV-Liga führt RTL IIs „Zuhause im Glück“ mit 1,76 Mio. das Prime-Time-Feld an, Vox erreichte mit „Bridget Jones – Schokolade zum Frühstück“ 1,58 Mio. Leute, kabel eins mit den „strengsten Eltern der Welt“ 1,41 Mio.

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