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WAZ will Krone mindestens fünf Jahre halten

Neverending-Story: Die Unstimmigkeiten zwischen der WAZ und der Famile Dichand können weitergehen. Denn Christian Nienhaus, Geschäftsführer des Essener Medienkonzerns, hat sich gegenüber dem österreichischen Magazin Format zu dem Konflikt bei Krone und Kurier in Wien positioniert: Ein Ausstieg komme "für die nächsten fünf Jahre" nicht in Frage. Nach dem Tod des Krone-Gründers Hans Dichand halte er aber eine Auflösung der Dach-Gesellschaft Mediaprint für "medienpolitisch richtig" und "effizienter".

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Über die Mediaprint-Gesellschaft sind Kronen Zeitung und Kurier verbunden, an denen die Essener WAZ-Gruppe jeweils einen seit Jahren konfliktträchtigen 50-Prozent-Anteil hält
Im schwelenden Streit mit den Dichand-Erben kommt der Rolle des noch vom Vater als Chefredakteur eingesetzten Christoph Dichand eine symbolische Bedeutung zu: Der firmiert neuerdings als Herausgeber. "Uns ist nicht bekannt, wie der Impressumseintrag zustande kommt", wird Nienhaus in Format zitiert. Darüber müsse aus seiner Sicht eine Gesellschafterversammlung entscheiden, die erst im Juli ansteht.
Sollte Dichand auf dem Herausgeberposten bleiben, gäbe es möglicherweise bereits einen geeigneten Nachfolger als Chefredakteur. Der ehemalige RTL-Chef Hans Mahr, einst Berater des jetzt verstorbenen Hans Dichand, könnte den Job übernehmen. Die WAZ will nach Berichten aus Österreich zumindest einen geschäftsführenden Chefredakteur bestellen.

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