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Kündigungen: SZ baut über 20 Stellen ab

Bei der Süddeutschen Zeitung (SZ) stehen weitere Stellenstreichungen bevor. Nach Informationen des Blogs Carta wird es betriebsbedingte Kündigungen für 17 Redakteure und sieben Redaktionssekretärinnen geben, das Hamburger Abendblatt spricht von 14 Redakteuren und zwölf Sekretärinnen. Carta zitiert den stellvertretenden Chefredakteur Wolfgang Krach aus einer internen Mail mit dem Satz: "Der Personalabbau seit 2009 hat die Grenze des Erträglichen für die SZ bereits überschritten."

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Der Redaktionsausschuss beklagt in derselben Mail, die Sparmaßnahmen würden das Blatt schwächen: "Die SZ von 2010 ist auch sicher nicht mehr die SZ, wie sie vor zwei Jahren war." Im Jahr 2009 hatte die SZ ihre Belegschaft mit Hilfe von Abfindungsangeboten verkleinert.
Die bevorstehenden Kündigungen sollen laut Carta als "betriebsbedingt" begründet werden, der Verlag muss sich also im Wesentlichen an eine Sozialauswahl halten. Betroffen sind sowohl Regionalredaktionen als auch die Münchner Mantelredaktion.

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