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WAZ: Keine betriebsbedingten Kündigungen

Am Mittwoch um 11 Uhr informiert die Geschäftsführung der WAZ-Gruppe die Belegschaft über das Ergebnis der monatelangen Verhandlungen mit den Arbeitnehmervertretern. Die Nachricht lässt die Branche aufhorchen. Nach MEEDIA-Informationen verzichtet die WAZ beim Abbau von mehreren hundert Stellen komplett auf "betriebsbedingte" Kündigungen. Damit bleibt Geschäftsführer Bodo Hombach seiner Linie treu, die Radikalkur ohne soziale Härten abzuwickeln. Entwarnung gibt es nicht: Weitere 200 Stellen sind gefährdet.

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Ein deutliches Indiz für die Botschaft der Geschäftsführung ist auch eine Pressekonferenz, die das Management Mittwoch um 14 Uhr gemeinsam mit den Betriebsräten abhält. Allerdings gibt es auch Meinungsverschiedenheiten. Die Betriebsräte fordern etwa vor dem Hintergrund der Einführung eines zentralen Newsdesks in Essen ein Monitoring, das die neuen Strukturen begleitet und ihre Arbeitsbelastungen sowie ihre Erfolge und Misserfolge kontrolliert.
Durch die Zusammenlegung der Mantelredaktionen von drei der vier Regionaltitel sowie die Auflösung zahlreicher Lokalreaktionen baut die WAZ derzeit 300 Stellen vorwiegend im redaktionellen Bereich ab: das Sparpotenzial im kaufmännischen Bereich wird derzeit in Verhandlungen mit dem Betriebsrat ausgelotet. Mit den Maßnahmen sollen vor dem Hintergrund der schwierigen Marktbedingungen 30 Millionen Euro pro Jahr eingespart werden.

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