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“FAZ” bekommt Recht im Friedman-Streit

Der Deutsche Presserat hat im Fall Friedman zu Gunsten der "FAZ" entschieden. Der Zentralrat der Juden und der TV-Sender N24 hatten gegen eine Formulierung in einem "FAZ"-Artikel Beschwerde eingereicht, in dem der TV-Moderator Michel Friedman als "Jude" bezeichnet wurde. Diese Formulierung allein verstoße nicht gegen presseethische Grundsätze.

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Hintergrund des Streits ist eine Äußerung des Niedersächsischen Ministerpräsidenten Christian Wulff, der den derzeitigen Missmut gegenüber Wirtschaftsmanagern als “Pogromstimmung” bezeichnete. In Friedmans N24-Sendung wollte sich Wulff trotz mehrfacher Aufforderung des Moderators nicht von der eng mit der Judenverfolgung im Nationalsozialismus verbundenen Formulierung distanzieren. Ein Artikel in der “FAZ” schilderte die Situation des TV-Gesprächs. Darin ist die Rede “von Michel Friedman, einem Juden”.

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