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Johnston Press vor dem Aus

Nach heftigen Verlusten im abgelaufenen Geschäftsjahr droht dem drittgrößten britischen Regionalzeitungsverlag, Johnston Press, der Konkurs. Es gebe „erhebliche Zweifel“, ob man von einem Fortbestand des Unternehmens ausgehen könne, berichtet die "FAZ" unter Berufung auf den Konzernbericht. Unter dem Strich der Johnston-Bilanz standen Nettoverbindlichkeiten von rund 537 Millionen Euro.

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Die Zeitungsgruppe gibt in Großbritannien und Irland über 300 Lokal- und Regionalblätter heraus. Als größte Gefahr sieht das börsennotierte Unternehmen die laufenden Verhandlungen mit seinen Gläubigerbanken über eine Umschuldung. Zudem seien laut Angaben des Vorstandschefs John Fry die Anzeigenerlöse, die zwei Drittel des Konzernumsatzes ausmachen, seit Jahresanfang um 36 Prozent gegenüber dem Vorjahr eingebrochen.

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