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Korruptionsaffäre: MDR scheitert vor Gericht

Der Mitteldeutsche Rundfunk ist mit seiner Schadenersatzklage vor dem Landgericht Frankfurt gescheitert. Die Sendeanstalt hatte frühere leitende Angestellte des Energiedienstleisters Techem verklagt, da sie Schmiergelder in Höhe von 81 000 Euro an den ehemaligen MDR-Sportchef Winfried Mohren gezahlt haben sollen. Techem wollte damit angeblich eine positive Darstellung des Unternehmens im Fernsehen bewirken.

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Techem soll die Schmiergelder als Moderationshonorare ausgegeben haben. Der MDR fordert von dem Energiedienstleister die Kosten für eine externe Wirschaftsprüfung zurück, in welcher Höhe ist jedoch unbekannt. Von dem fristlos entlassenen Mohren verlangt der MDR 170.000 Euro. Sobald das jetzt gefällte Urteil schriftlich eingehen wird, will der MDR weitere rechtliche Schritte in Erwägung ziehen.

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