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Deutsche Bahn: erneut schwerer PR-Schnitzer

Neuer Lapsus in der desolaten Informationspolitik der Deutschen Bahn AG: Der Versuch des Unternehmens, einen Blog-Eintrag auf Netzpolitik.org juristisch zu unterdrücken, hat die Blogosphäre entrüstet und dadurch dem betreffenden Artikel zu einer virulenten Verbreitung verholfen.

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Markus Beckedahl hatte im Netzpolitik-Blog ein internes Memo zur Rasterfahndung bei der Deutschen Bahn publiziert, in deren Zuge 173.000 Mitarbeiter ausspioniert worden waren. Das Unternehmen reagierte auf die Veröffentlichung mit einer Abmahnung und forderte die Entfernung des Dokuments sowie eine Unterlassungserklärung.

Der Autor stellte auch das juristische Schreiben der Bahn ins Netz – und löste damit weitreichende Twitter- und Blog-Reaktionen aus. Bis Mittwochvormittag hatten bereits mehr als 260 Netzpolitik-Leser Kommentare geschrieben. Zahlreiche Internet-Informationsdienste haben die Geschichte mittlerweile aufgegriffen.

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