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„Hoffentlich schon nächste Woche“: Facebook-Chef Mark Zuckerberg sagt wegen Datenskandal vor EU-Parlament aus

Screenshot: © CNBC
Bei aller Kritik und einer aufsehenerregenden Anhörung vor dem US-Kongress: Facebook verzeichnet keinen Nutzerschwund

Mr. Zuckerberg ging nicht nur nach Washington, er kommt auch nach Brüssel. Einen Monat nach dem insgesamt souveränen Auftritt vor dem US-Kongress ist der Facebook-Chef nun auch bereit, sich den Fragen der EU-Parlamentarier zum Datenskandal um Cambridge Analytica zu stellen. Das bestätigte EU-Parlamentspräsident Antonio Tajani gestern via Twitter. Zuckerberg könnte schon nächste Woche nach Brüssel fliegen, muss dort allerdings keine öffentliche Anhörung wie in den USA fürchten.

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EU-Parlamentspräsident Antonio Tajani hatte sich bereits Mitte April optimistisch gezeigt, dass der Facebook-Chef nicht nur vor dem US-Kongress, sondern auch vor der Europäischen Union wegen des Datenskandals Rede und Antwort stehen werde.

„Wir sind zuversichtlich, dass Herr Zuckerberg auch bereit sein wird, unsere Fragen zu beantworten und damit zeigt, dass er sich ebenso gegenüber den europäischen Bürgern verpflichtet fühlt“, hatte Tajani seinerzeit erklärt.

Zuckerberg „so früh wie möglich, hoffentlich schon nächste Woche“ in Brüssel

Einen Monat später kann der 64-jährige Italiener die Zusage vermelden. „Facebook-Gründer und -CEO Mark Zuckerberg hat unsere Einladung angenommen. Er wird vor dem EU-Parlament erscheinen“, twitterte Tajani.

Laut Tajani werde der Facebook-Chef „so früh wie möglich, hoffentlich schon nächste Woche“ in Brüssel eintreffen. Anders als in den USA, wo Zuckerberg Mitte April einen zweitägigen Anhörungsmarathon vor dem US-Kongress über sich ergehen lassen musste, der weltweit übertragen wurde, soll der Auftritt vor dem EU-Parlament hinter verschlossenen Türen stattfinden. Zuckerberg hatte zunächst versucht, seinen Stellvertreter Joel Kaplan, Vice President for Global Public Policy, zu schicken.

Auftritt vor dem US-Kongress leitete Trendwende in Datenkrise ein

In den USA war Zuckerberg bei der Anhörung vor dem US-Kongress Mitte April ein insgesamt souveräner Auftritt gelungen, der maßgeblich dazu beigetragen hat, den Datenskandal um Cambridge Analytica zumindest an der Wall Street abzuhaken.

Seit dem Auftritt vor US-Senatoren und -Abgeordneten hat die Facebook-Aktie – zusätzlich beflügelt durch eine überzeugende Quartalsbilanz – knapp 20 Prozent an Wert gewonnen.

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