Standortdaten sind der Schlüssel zur Sichtbarkeit. Das zeigt eine aktuelle Studie von Yext, einer führenden Plattform für Markensichtbarkeit. Das Unternehmen analysierte 6,8 Millionen KI-Quellen innerhalb von ChatGPT (OpenAI), Gemini (Google) und Perplexity. Das zentrale Ergebnis: 86 Prozent der KI-Quellen stammen aus Inhalten, die Marken selbst kontrollieren – etwa von Websites oder Brancheneinträgen. Für Marketer bedeutet das: Wer in der KI-Suche sichtbar sein will, muss seine eigenen Kanäle aktiv pflegen.
Mit Wirkung zum 1. Mai wird Christoph Pellander, bislang Redaktionsleiter ARD Degeto Film, Geschäftsführer der ARD-Tochter für die Film- und Serien-Produktion, aber auch für Ko-Produktionen und Lizensierungen. Er tritt seinen neuen Posten mit Vorschusslorbeeren aus Kreisen der Intendantinnen und Intendanten an. Was der bisherige Geschäftsführer künftig macht.
Amazon ist für einen Monat aus Google Shopping ausgestiegen. Auf Meta und Google werden die CPCs in astronomische Höhen getrieben. Organische Reichweiten verschwinden im Nichts. Wer bei seiner Performance-Strategie auf die großen Plattformen gebaut hat, erlebt gerade sein blaues Wunder. Das ist kein vorübergehender Sturm, das ist die neue Realität. Plattformen kämpfen um Datenhoheit und ziehen die Wertschöpfung an sich. Für Unternehmen bedeutet das: weniger Kontrolle, explodierende Kosten, maximales Risiko. Die Lösung? Unabhängige Kanäle. Aber wie?
Das Geschäft mit Videopodcasts, bei denen die beliebten Audio-Protagonisten auch zu sehen sind, boomt weltweit. Nun verschaffen die Streaming-Konzerne Netflix und Spotify gemeinsam ausgewählten Angeboten noch mehr Sichtbarkeit. Welche Titel die Kooperation aktuell umfasst – und was noch geplant ist.
PR, Kommunikation
Düsseldorf Tourismus GmbH
Düsseldorf
Medien - Journalismus, Redaktion
Neue Osnabrücker Zeitung GmbH & Co. KG
Osnabrück
PR, Kommunikation - mit Leitung
UNIVERSITÄT KOBLENZ
Koblenz
Es tut sich ein neuer Vermarktungsweg für Verlage und Rechteinhaber auf. Immer häufiger kooperieren Publisher mit den Anbietern digitaler Außenwerbungsflächen. Die Publisher profitieren von zusätzlicher Reichweite und können diese vermarkten. Für die DOOH-Anbieter lockt zusätzliche Aufmerksamkeit auf ein ansonsten flüchtiges Medium. Die "Pforzheimer Zeitung" hat das 30‑qm‑Display gleich ans Verlagshaus montiert.
Das Medianetwork Initiative gewinnt nach einem internationalen Pitch den gebündelten Etat des Kochboxen-Anbieters Hellofresh. Das Unternehmen, mit Zentrale in Berlin, hat die zu IPG Mediabrands gehörende Agentur mit der Konsolidierung seiner Mediaaktivitäten in Europa sowie Australien/Neuseeland beauftragt. Welches Neugeschäft sonst noch bei Initiative zuletzt anlandete.
Das Industrieunternehmen Würth wird offizieller Sponsor der Eishockey-Weltmeisterschaften 2026 in der Schweiz und 2027 in Deutschland. Eine entsprechende Vereinbarung hat das Unternehmen, das vor einigen Jahren mit Bandenwerbung bei Eishockey-WMs aktiv war, mit Infront getroffen.
* Pflichtfelder
Zurück nach Bayern, ins Münchner Hinterland: Zum 1. Januar übernimmt Karsten Wellert bei der Antenne Bayern Group, mit Sitz in Ismaning, die Leitung für die Bereiche Finanzen, Personal und Digitales. Gleichzeitig gehen gleich zwei Führungskräfte von Bord.
Neues Spitzenteam bei einem zentralen Digitalportal von Ströer Media Brands: Ab sofort übernimmt Alannah Benfer die Chefredaktion von Familie.de. An ihre Seite tritt eine Vize-Chefin, die sich bestens mit SEO-Themen auskennt. Wie sich die beiden Führungskräfte ihre Aufgaben aufteilen.
Alarm in der Medien- und Werbebranche: In einer umfassenden Studie hat die DLM, die Dachorganisation der deutschen Landesmedienanstalten, die Auswirkungen der veränderten KI-Suche auf die Meinungsvielfalt im Land, aber auch auf die Geschäftsmodelle von Publishern und Vermarktern untersucht. Schnell werden jetzt Rufe nach Regulierung laut.
Google hat ein umfassendes Redesign seiner Anzeigenkennzeichnung in den Suchergebnissen angekündigt und rollt es derzeit weltweit aus. Die Neuerung soll "Transparenz erhöhen und Nutzern mehr Kontrolle geben". Mutmaßlich wird sie das Suchverhalten deutlich verändern und vor allem Auswirkungen auf die SEA-Strategie der Unternehmen haben. Insbesondere die E-Commerce-Szene ist gezwungen, die Werbetaktik anzupassen - kurz vor Beginn des Weihnachtsgeschäfts. Welche Änderungen Google ausrollt.
Samsung Ads, die Werbesparte im Media-Bereich von Samsung Electronics, öffnet den Startbildschirm seiner Smart TVs für neue Marken. Bisher war dieser Premiumplatz ausschließlich Werbetreibenden aus dem Content- und Gaming-Umfeld vorbehalten. Ab sofort können auch Marken anderer Branchen die attraktiven Platzierungen auf dem Startbildschirm nutzen. Die Buchung im sogenannten Masthead erfolgt direkt über Samsung Ads. In einer begleitenden Studie weist Samsung Ads die Wirksamkeit nach.
Made-for-Advertising-Websites gelten häufig als Fraud-Modell, die nur dafür gebaut sind, Werbedollar aus dem programmatischen Werbesystem abzugreifen. Die generative Künstliche Intelligenz ändert dieses Spiel. Mit überschaubarem Aufwand lassen sich auch durchschnittlich gute Websites auf Knopfdruck erstellen. Gefährdet das das Businessmodell der Affiliate-Anbieter? Ein Gespräch mit Gunnar Militz, Geschäftsführer und Gründer des Affiliate-Anbieters MCANISM, über den Wandel durch KI, die Zukunft von Affiliate-Marketing und Qualitätsstandards in der Branche.
Die Auszeichnung "CMO of the Year" geht in diesem Jahr erstmals an ein Duo: Yvonne Wutzler und Thorsten Mühl vom Kosmetikunternehmen Cosnova erhalten die Auszeichnung, die alljährlich im Rahmen des Innovation Days der Serviceplan Gruppe verliehen wird.
Er ist die TV-Führungskraft, die mit hinter Serien-Ausnahmeerfolgen wie „Babylon Berlin“ oder „Das Boot“ steckte. Nun verlässt er die Kommandobrücke: Marcus Ammon, Geschäftsführer Content beim Produktionsriesen Bavaria Fiction und zuvor in Sky-Diensten, orientiert sich neu. Er war bei Bavaria Fiction zuletzt auch für Marketing zuständig. Was er zum Abschied sagt.
Das Fußball-WM-Qualifikationsspiel des deutschen Teams in Nordirland war der große TV-Hit des Montags. 7,17 und 7,93 Millionen Fans sahen die beiden Halbzeiten ab 20.45 Uhr bei RTL, in der Altersgruppe der 14- bis 49-Jährigen erzielte Durchgang 2 sogar einen riesigen Marktanteil von 41,0 Prozent. Stärkste direkte Prime-Time-Konkurrenten waren insgesamt die ZDF-Reihe "Solo für Weiss" und im jungen Publikum das "Kaiserschmarrndrama" des Ersten.
Der größte Hit des linearen Fernsehens hieß am Wochenende "Tatort" und nicht Fußball-WM-Qualifikation. Den neuesten Fall der Dresdner Ermittler sahen am Sonntagabend 8,15 Millionen Leute im Ersten. Der Sieg der deutschen Kicker gegen Luxemburg kam am Freitagabend auf 7,35 Millionen Fans. Im jungen Publikum hatte hingegen der Fußball klar die Nase vorn.
Die Spezial-Programmierung in den vier Prime Times von Montag bis Donnerstag war für RTLs "Wer wird Millionär?" wieder ein voller Erfolg. Die Final-Show der "3-Millionen-Euro-Woche" erzielte Top-Marktanteile, gewann den Abend bei den 14- bis 49-Jährigen und musste sich im Gesamtpublikum nur dem noch stärkeren "Wien-Krimi" des Ersten geschlagen geben. Andere Programme der Privaten wie "The Voice of Germany" und "Promi Big Brother" verloren spürbar Marktanteile gegen das RTL-Quiz.
Guten Morgen! Gestern hat sich mein Büro-PC verabschiedet, nachdem es zuletzt schon Anzeichen für einen schleichenden Tod gab. Daten werden glücklicherweise quasi in Echtzeit gesichert, es ist also nichts verloren gegangen. Er hat mir viele Jahre lang treue Dienste geleistet, wird nun aber wohl nicht mehr ersetzt. Ich verbinde stattdessen Monitore, externe Festplatten, Tastatur und Maus mit meinem Notebook und teste in den kommenden Wochen mal, ob das Setup auch für meine Daten-Arbeiten mit Excel & Co. ausreicht. Ich bin gespannt. In der kommenden Woche wird #trending übrigens urlaubsbedingt ausfallen, Sie finden den Newsletter dann wieder am 24. Oktober in Ihrer Inbox.
Das meistgesehene Programm des linearen Fernsehens hieß am Mittwoch "Aktenzeichen XY" - und das bei Jung und Alt. 4,09 Millionen Neugierige sahen das ZDF-Kriminalmagazin und bescherten ihm einen Marktanteil von 17,7 Prozent. Bei den 14- bis 49-Jährigen erzielte "XY" einen Marktanteil von 16,3 Prozent und gewann damit die Prime Time vor dem "stern TV"-Spezial "30 Jahre Familie Ritter". Keine Chance hatte der "TV total"-Ableger "TV total - Interaktiv", der im jungen Publikum mit 6,3 Prozent enttäuschte.
Die Sat.1-Reality-Show "Promi Big Brother" konnte auch an ihrem zweiten Tag im jungen Publikum überzeugen: Mit 0,51 Millionen 14- bis 49-Jährigen erzielte sie einen starken Marktanteil von 12,9 Prozent und holte sich den Prime-Time-Sieg, u.a. auch vor "Wer wird Millionär?" und "TV total". Im Gesamtpublikum lagen am Abend die ARD-Serien vorn und in den Streaming-Charts von Prime Video sprang die neue "7 vs. Wild"-Staffel direkt von 0 auf 1.
Guten Morgen! Auch ich habe in dieser Woche "Jimmy Kimmel Live" geschaut. Und zwei, drei weitere US-Late-Night-Shows. Und "Die Stefan Raab Show". Ich will jetzt gar nicht davon anfangen, was für ein himmelhoher Unterschied zwischen Raab und den US-Shows liegt, aber worüber ich nachgedacht habe: Wie schade, dass es in Deutschland keine echte tägliche Late-Night-Show mehr gibt. Mit Politik, Zeitgeschehen, relevanten Gästen. Seit Harald Schmidt hat sich nie wieder jemand an sowas herangetraut. Wie schade! Am kommenden Freitag gibt es übrigens keinen #trending-Newsletter. Feiertag. Die nächste Ausgabe finden Sie also am 10. Oktober in Ihrer Inbox.
Guten Morgen! Als ich irgendwann in meiner frühen Jugend zum ersten Mal "Alien" gesehen habe, war das ein großes Ereignis. Ein düsterer Science-Fiction-Film mit Horrorelementen, das war völlig neu für mich. Danach gab es viele weitere Filme aus dem "Alien"-Universum, aber nur die wenigsten gefielen mir. Nun läuft die Serie "Alien: Earth" bei Disney+. Und ich finde, dass es die vielleicht würdigste Fortsetzung der "Alien"-Thematik ist, die es bisher gegeben hat. Dringende Schau-Empfehlung also.
Guten Morgen! Ein Banner im Fanblock fiel mir am Sonntag beim Besuch des Länderspiels auf: "Fußball muss bezahlbar sein". Selten hatte ein Banner so recht, denn interessanterweise war das Spiel in Köln trotz der sportlichen Brisanz nicht ausverkauft. Ich hoffe, dass sich die Verantwortlichen bei Verbänden und Vereinen mal Gedanken machen, damit der populärste Sport der Deutschen auch so populär bleibt - und sich Fans angesichts einer riesigen Ticketpreis-Inflation (und gigantischen Transfersummen) nicht nach und nach abwenden.
Guten Morgen! Neulich Basketball-Länderspiel, am Sonntag Fußball-Länderspiel. Der große Sohn hat sich zum Geburtstag einen Besuch bei einem besonderen Fußballspiel gewünscht, Fortuna Düsseldorf ist nicht mehr besonders genug und so geht es für uns beide am Sonntag in die für Düsseldorfer eigentlich verbotene Stadt nach Köln. Deutschland gegen Nordirland in der WM-Qualifikation. Nach der Blamage von gestern Abend habe ich nun aber ein wenig Angst, dass es aus ganz anderem Grund ein besonderes Spiel wird.
Guten Morgen! Am vergangenen Samstag war ich in der Lanxess-Arena in Köln, um mir mal die NBA-Stars Dennis Schröder und Franz Wagner anzuschauen. Und wie sehr man ihre Qualität bestaunen konnte. Trotz einer Menge anderer guter Spieler auf dem Platz stachen sie extrem raus - mit ihrem Spielverständnis, ihrem Selbstverständnis, ihrer Qualität. Seit Mittwoch läuft die Basketball-EM und mit dieser Form wird es für das deutsche Team ganz weit gehen.
United-Internet-Studie: Knapp zwei Drittel der Onliner meiden zeitweise Nachrichten
A lidl bit günstiger: Lidl basht Ikea und Ikea schlägt zurück
#trending: Frauke Brosius-Gersdorf, der Chelsea FC und Donald Trump, der Kiwi Pukupuku
Raab-Show "Du gewinnst hier nicht die Million" verliert in der zweiten Woche 45 Prozent der Nettoreichweite
ARD-Schlaganfall-Drama "Aus dem Leben" setzt sich gegen die Shows durch
Als Abonnentin und Abonnent erhältst du unbegrenzten Zugang auf das gesamte Medienangebot von MEEDIA – inklusive Zugriff auf alle Plus-Inhalte, die MEEDIA E-Paper, Dossiers und Specials.