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Amazon schießt bei 1500 Dollar auf neue Allzeithochs – und ist nun wertvoller als Microsoft

Immer reicher: Jeff Bezos kann sich über üppige Gewinne freuen – in der Bilanz und an der Börse
Immer reicher: Jeff Bezos kann sich über üppige Gewinne freuen – in der Bilanz und an der Börse

Der schier unwiderstehliche Durchmarsch an die Börsenspitze gewinnt weiter an Dynamik: Amazon hat heute an der Wall Street neue Allzeithochs aufgestellt und erstmals die magische Marke von 1500 Dollar durchbrochen. Mit einem Börsenwert von nun bereits 725 Milliarden Dollar hat der E-Commerce-Gigant aus Seattle damit gleichzeitig Microsoft hinter sich gelassen und im Börsenranking damit schon den dritten Platz erklommen. Analysten sehen den Internet-Pionier unterdessen auf dem besten Weg, auch bald Alphabet und Apple zu überflügeln.

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Das Wachstum kennt keine Grenzen. Das neue Börsenjahr ist gerade mal acht Wochen alt, da liegt Amazon an der Wall Street schon wieder um 28 Prozent vorne. Lohn der unwiderstehlichen Kursrallye: Ein saftiger Anstieg in der Marktkapitalisierung um mehr als 150 Milliarden Dollar auf nunmehr 725 Milliarden Dollar.

Dank des schier umwerfenden Höhenflugs hat Amazon heute neue Rekordmarken durchbrochen: Erstmals notiert der E-Commerce-Riese nämlich bei Kursen von über 1500 Dollar, die gleichbedeutend mit neuen Allzeithochs sind. Nette Zugabe für Konzernchef Jeff Bezos: Im Börsenranking rückt Amazon durch den Kursschub nunmehr auf Platz drei auf und überflügelt damit Microsoft.

Auf der Überholspur dank Alexa
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Nach Einschätzung von Analysten dürfte es nicht mehr als eine Durchlaufstation auf dem Marsch auf den Börsenthron sein, den Marketing-Professor Scott Galloway bereits im vergangenen Herbst bei weitaus geringeren Kursen vorausgesagt hatte. „Alexa wird das iPhone der nächsten Dekade, was Amazon zu einem Sprung über die Billionen-Marke in der Marktkapitalisierung verhilft“, erklärte Galloway in seinen Vorhersagen für 2018 seine zum Jahreswechsel noch mutige Prognose.

Acht Wochen später erscheint der Paradigmenwechsel nach Jeff Bezos‘ eigener Einschätzung nur allzu logisch: „Unsere Erwartungen an Alexa waren im vergangenen Jahr bereits sehr optimistisch, und wir haben sie weit übertroffen. Wir sehen positive Überraschungen in dieser Größenordnung sehr selten – erwarten Sie, dass wir unsere Anstrengungen intensivieren“, erklärte der weiter mit Abstand reichste Mann der Welt im Anschluss an die starken Geschäftszahlen für das Dezember-Quartal, bei denen Amazon vor zwei Wochen ein rasantes Umsatzwachstum von 38 Prozent ausweisen konnte.

An der Wall Street nur noch 21 Prozent Rückstand auf Apple

Analysten rufen unterdessen immer höhere Kursziele aus. Erst heute stufte MKM Partners Amazons Kursziel um 400 Dollar auf 1750 Dollar nach oben. Damit haben die Connecticuter Analysten unterdessen noch längst nicht das höchste Kursziel der Wall Street auf dem Zettel. Bei Wall Street-Institution Goldman Sachs etwa steht Amazon mit einem Kursziel von 1825 Dollar auf der „Conviction Buy List“.

Erreicht Amazon dieses Kursniveau, könnte tatsächlich der Börsenthron winken. Aktuell trennen den 23 Jahre alten Internet-Pionier aus Seattle noch 8 Prozent von der Nummer zwei, Alphabet, und 21 Prozent von der Nummer eins der Börsenwelt, Apple.

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