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Focus holt mit 1-Euro-Jubiläums-Ausgabe besten Kiosk-Verkauf seit 2015, Spiegel schwächelt mit erneutem Trump-Cover

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Ein Verkaufserfolg mit Ansage: Der Focus verkaufte sein Heft 3/2018 anlässlich des 25. Geburtstags des Magazins für nur einen Euro. Ergebnis: Mit 162.726 griffen so viele Leute im Einzelhandel zu, wie zuletzt Ende 2015. Der Focus liegt in der aktuellen Cover-Check-Woche dank des Sonderpreises auch vor dem stern (155.162) und nur knapp hinter dem Spiegel, der mit 171.283 Einzelverkäufen unter seinem Soll blieb.

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171.283 Einzelverkäufe in Supermärkten, Kiosken, Tankstellen, etc. sind für den Spiegel der schwächste Wert seit vier Wochen. Erneut hievte die Redaktion zum Thema ein Jahr Trump und der Zeile „Im Zeitalter von Feuer und Zorn“ eine Illustration von Edel Rodriguez auf das Cover, scheiterte diesmal aber an den eigenen Ansprüchen. Zum Vergleich: Der aktuelle 12-Monats-Durchschnitt des Spiegels liegt bei 201.100 Einzelverkäufen, der 3-Monats-Durchschnitt zumindest noch bei 185.300. Beide Zahlen wurden also verfehlt. Insgesamt, also inklusive Abos, Lesezirkeln, Bordexemplaren und sonstigen Verkäufen, erreichte Der Spiegel 3/2018 eine verkaufte Auflage von 710.057, darunter 66.402 ePaper.

Der Focus liegt diesmal nicht weit hinter dem Spiegel, hat wegen seines Copypreises von nur einem Euro allerdings natürlich deutlich weniger Geld umgesetzt als die Konkurrenz. 162.726 Leute griffen im Einzelhandel zum Heft mit dem Titel „25 Jahre Focus“ und Frank-Walter Steinmeier als Coverheld. Ob Burda die Zahl allerdings als uneingeschränkten Erfolg wertet, ist etwas fraglich. Denn: An den Einzelhandel geliefert hatte man 479.653 Hefte. Fast 317.000 blieben also in den Regalen liegen. Und: Der stern hatte seinen Relaunch im Jahr 2013 ebenfalls mit einem 1-Euro-Heft gefeiert – damals griffen sagenhafte 671.643 Leute im Einzelhandel zu. Von einer solchen Zahl ist der Focus dann doch sehr weit entfernt. Auch beim Focus noch der Blick auf den Gesamtverkauf: Der lag bei 528.384 Exemplaren, inklusive 33.676 ePaper.

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Der stern erreichte mit seinem Heft 3/2018 in etwa sein aktuelles Normalniveau. Auch er widmete seinen Titel unter der Headline „Das Tollhaus“ dem ersten Jahr Donald Trump als US-Präsident, war damit aber vergleichsweise erfolgreicher als Der Spiegel. So reichen die 155.152 Einzelverkäufe aus, um den aktuellen 3-Monats-Durchschnitt von 150.600 zu toppen, der 12-Monats-Durchschnitt von 167.600 wurde allerdings verfehlt. Insgesamt wechselte die Ausgabe 548.943 mal den Besitzer, 22.833 mal davon als ePaper.

Mit unserem Cover-Check-Tool können Sie jederzeit sehr flexibel die vergangenen und aktuellen Einzelverkäufe von Spiegel, stern und Focus analysieren.

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Alle Kommentare

  1. Ich habe mir die Ausgabe mal geholt, nur um festzustellen, dass das wirklich grottiger Journalismus ist. Grauenhaft, uninteressant, ohne Biss, nur die „richtigen“ Themen. Nie wieder Focus…

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