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#JedesWortistsWert: Freischreiber kapern Verlegerkampagne, um für faire Honorare zu kämpfen

Die Freischreiber setzten sich mit #jedesWortistswert für faire Honorare ein
Die Freischreiber setzten sich mit #jedesWortistswert für faire Honorare ein

"Jedes Wort wert" lautet eine Kampagne, mit der deutsche Verleger auf die Wichtigkeit von gutem Journalismus in Zeitungen aufmerksam machen wollen. Der Berufsverband freier Journalistinnen und Journalisten, Freischreiber e.V., macht sich diese Kampagne jetzt zu eigen – um auf zu niedrige Löhne und unzumutbare Arbeitsbedingungen hinzuweisen. "Damit ich nicht was mit Werbung machen muss", lautet dabei einer der Slogans.

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„Von Tageszeitungshonoraren leben? Das wird für freie Journalisten immer schwieriger. Gut dass es jetzt die Kampagne zum Wert des Wortes gibt!“, ist auf auf der dazugehörigen Webseite der Freischreiber zu lesen. Die Verleger hätten erkannt, dass Worte einen Wert besitzen und würden die Erkenntnis „Jedes Wort wert“ im ganzen Land nun verbreiten.

Weiter heißt es: „Die Verleger haben vollkommen recht. Genau so ist es. Jedes Wort ist’s wert. Aber gleichzeitig entwerten sie das Wort der freien Autoren: senken die Honorare, nehmen Zweit- und Drittverwertungsrechte ab. Verkaufen Texte weiter, ohne die Urheber an den Erlösen zu beteiligen. Wir Freischreiber finden: Das Wort muss mehr wert sein als 3 Cent, als 5 Cent, als 9 Cent.“

Um ihre Forderungen zu unterstreichen, haben die Freischreiber die Kampagne der Verleger in Optik und Duktus kopiert und gleichzeitig eigene Plakate mit passenden Slogans entworfen. Zu den Gesichtern von #jedesWortistsWert gehören bislang unter anderen Carola Donner, Vorsitzende der Freischreiber, Medienjournalistin Silke Burmester und Wissensjournalist Jakob Vicari.

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