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Ad-hoc-Meldung vom Springer-Vorstand: Döpfner & Co. verhandeln über Verkauf von AuFeminin

Springer-CEO Mathias Döpfner will sich vom französischen Frauenportal trennen
Springer-CEO Mathias Döpfner will sich vom französischen Frauenportal trennen

Die Übernahme von AuFeminin durch Springer 2007 war eine der ersten großen internationalen Web-Zukäufe der Berliner auf ihrem Weg vom Printverlag zu einem digitalen Medienhaus. Damals wurde das französische Frauen- und Lifestyle-Portal mit 284 Millionen Euro bewertet. Jetzt verhandelt der Vorstand über einen Verkauf der Tochter an Télévision Française 1 (TF1). Mittels Ad-hoc-Mitteilung informiert Springer über "exklusive Gespräche”.

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Zum Verkauf steht offenbar die 78,43-Prozent-Beteiligung an der aufeminin S.A. Über den möglichen Kaufpreis macht die Meldung erst einmal keine Angabe. In Mitteilung heißt es dazu nur: “Ob und gegebenenfalls zu welchen Konditionen eine Vereinbarung zwischen den Verhandlungspartnern zustande kommt, wird von dem weiteren Verlauf der Gespräche abhängen.”

Des weiteren informiert der Springer-Vorstand, dass der Abschluss eines bindenden Aktienkaufvertrags voraussetzen würde, dass zuvor ein nach französischem Recht erforderliches Informations- und Anhörungsverfahren der Betriebsräte der Aufeminin S.A. und der Télévision Française 1 S.A. durchgeführt wurde. Zudem bedürfe der Deal die Freigabe durch die zuständigen Kartellbehörden.

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Aufeminin selbst ist an der Euronext notiert. Die Gruppe erzielte eigenen Angaben zufolge vergangenes Jahr einen Umsatz von 107 Millionen Euro und ein operatives Ergebnis (Ebitda) 24,7 Millionen Euro und beschäftigt 470 Mitarbeiter. Die Marktkapitalisierung von Aufeminin lag am Montagmorgen bei 295 Millionen Euro.

Mit Material von dpa

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