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ARD-Krimi-Reihe „Über die Grenze“ startet mit Tagessieg, „The Voice“ gewinnt wie gehabt bei 14-49

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ARD-Reihe "Über die Grenze"

Guter Start für die neue ARD-Krimireihe "Über die Grenze": 4,99 Mio. Menschen sahen die Premiere am Donnerstagabend - ein Marktanteil von 16,0% und der Tagessieg vor der "Tagesschau" und den "schönsten Weihnachts-Hits" des ZDF. Bei den 14- bis 49-Jährigen gewann "The Voice of Germany" trotz leichter Zuschauer- und Marktanteilverluste den Tag

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Das sind die fünf Dinge, die Sie über die Quoten vom Donnerstag wissen müssen:

1. Erfolgreiche Premiere für „Über die Grenze“ – mit 16% und Tagessieg

4,99 Mio. Menschen entschieden sich also am Donnerstagabend für die erste Folge der neuen ARD-Krimi-Reihe „Über die Grenze“ und bekamen eine im Vergleich zu den sonstigen Donnerstags-Krimis des Senders ziemlich drastische Story zu sehen. Der Marktanteil lag bei guten 16,0%, der Film gewann damit den Tag vor der 20-Uhr-„Tagesschau“ (4,88 Mio.). Bei den 14- bis 49-Jährigen lief es nicht ganz so gut: Mit 740.000 jungen Zuschauern gab es hier immerhin ordentliche 7,4% aber nur Platz 5 in der 20-15-Uhr-Tabelle hinter ProSieben, RTL, Sat.1 und Vox.

2. „Die schönsten Weihnachts-Hits“ verlieren Zuschauer und Marktanteile

Schärfster Konkurrent des neuen ARD-Krimis war am Abend die ZDF-Show „Die schönsten Weihnachts-Hits“: 4,36 Mio. sahen zu und bescherten ihr einen ordentlichen Marktanteil von 14,2%. Im Vergleich zu den vorigen Jahren ging es für die Sendung damit aber ein Stück nach unten: 2016 sahen noch 4,55 Mio. (14,9%) zu, 2015 sogar 5,24 Mio. (17,5%). Bei den Privatsendern erreichte „The Voice of Germany“ auf ProSieben 2,90 Mio. Seher und 10,6%, „Alarm für Cobra 11“ bei RTL um 20.15 Uhr 2,51 Mio. und 8,1%.

3. „The Voice“ verliert Zuschauer, ist aber erfolgreicher als in den Vorjahren

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Bei den 14- bis 49-Jährigen gewann „The Voice of Germany“ den Tag. 1,69 Mio. junge Menschen schalteten die Show bei ProSieben ein – starke 18,5%. Damit gingen im Vergleich zur Vorwoche zwar einige Zuschauer und Marktanteile verloren – 1,86 Mio. und 20,7% gab es – doch das ist im aktuellen Stadium der Staffel normal. 2016 gab es zu diesem Zeitpunkt mit 1,72 Mio. 14- bis 49-Jährigen ein paar mehr Zuschauer, mit 18,2% aber einen leicht schwächeren Marktanteil. RTLs „Alarm für Cobra 11“ kam unterdessen um 20.15 Uhr mit einer Premiere auf 1,49 Mio. und 14,8%, mit einer Wiederholung danach auf 1,18 Mio. und 11,7%. Bei Sat.1 erreichte „Criminal Minds“ um 20.15 Uhr mit einer neuen Folge 950.000 und 9,4%, danach ging es mit älteren Episoden auf 7,5% und 8,6% herab.

4. Vox punktet mit „Nachts im Museum 2“, RTL II versagt erneut mit „Frauentausch“ und „Kochprofis“

Bei den Sendern der zweiten Privat-TV-Liga setzte sich am Abend Vox durch: Immerhin 770.000 14- bis 49-Jährige entschieden sich für „Nachts im Museum 2“ – ein ordentlicher Marktanteil von 7,7%. RTL II und kabel eins blieben mit ihren Prime-Time-Programmen hingegen unter dem Soll. So kam der „Frauentausch“ bei RTL II nur auf 480.000 14- bis 49-Jährige und 4,8%, „Die Kochprofis“ fielen danach mit nur 250.000 jungen Zuschauern auf desaströse 3,3%. Eine glänzende Zukunft dürften die beiden Formate nicht mehr vor sich haben. Bei kabel eins blieb „Die letzte Legion“ mit 370.000 bei miserablen 3,8% hängen.

5. Sport1 stark mit Kölns Europa-League-Aus, „1Live Krone“ nur im jungen Publikum ordentlich

Bei den kleineren Sendern tat sich erneut die Europa League von Sport1 hervor – zum letzten Mal in dieser Saison mit dem 1. FC Köln. 1,54 Mio. (5,0%) und 1,35 Mio. (5,6%) sahen die beiden Halbzeiten des Spiels in Belgrad – in Durchgang 2 ab 22.05 Uhr ging bei einigen Fans offenbar schon etwas Hoffnung verloren. Über die Mio.-Marke sprang in der Prime Time auch noch das NDR Fernsehen: um 20.15 Uhr mit „mare TV“ und 1,14 Mio. bzw. 3,7%, sowie um 22 Uhr mit „Was machen Frauen morgens um halb vier?“ und 1,06 Mio. bzw. 4,8%. „Quer“ schalteten im BR Fernsehen zudem 1,07 Mio. (3,4%) ein. Für die „1Live Krone“ interessierten sich im WDR Fernsehen um 20.15 Uhr hingegen nur 350.000 Menschen – schwache 1,1%. Bei den 14- bis 49-Jährigen entsprachen 200.000 immerhin 2,0%.

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