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Bitcoin-Boom: Digitalwährung erhält mehr Google-Abfragen als Trump – und macht Winklevoss-Brüder zu Milliardären

ulifunke.com / bitcoin.de

Die Digitalwährung Bitcoin hält die Welt in Atem: Wenige Tage nach dem Durchbruch durch die historische 10.000-Dollarmarke ging der Lauf am Wochenende auf neue Allzeithochs bei 11.900 weiter. Doch nicht nur die Notierungen befinden sich auf immer neuen Bestmarken – auch die Suchabfragen zum Bitcoin überstiegen in der vergangenen Woche erstmals die nach US-Präsident Trump. Die legendären Winklevoss-Brüder, die sich einen jahrelangen Rechtsstreit mit Mark Zuckerberg wegen der Gründungsgeschichte von Facebook geliefert hatten, sind unterdessen die ersten Bitcoin-Milliardäre. 


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Der Wahnsinn geht weiter. Wenige Tage nach dem Durchbruch durch die historische Marke von 10.000 Dollar hat der Bitcoin am Wochenende erneut neue Allzeithochs bei knapp 11.900 Dollar aufgestellt – und das, obwohl die Digitalwährung gegen Ende der vergangenen Woche noch Flash Crash-artig wieder auf 9.000 Zähler abgestürzt war.

Der Aufstieg der nicht mal acht Jahre alten Kryptowährung nimmt immer rasantere Dimensionen an: Bei 1015 Dollar notierte ein Bitcoin Anfang Januar noch – elf Monate später können sich Besitzer über eine Kursexplosion von mehr als 1000 Prozent freuen. Wirklich bemerkenswert sind die Zuwächse jedoch auf Sicht von mehren Jahren: Im Herbst  2015 wurde ein Bitcoin noch für Kurse von rund 200 Dollar gehandelt.

Winklevoss-Brüder erste Bitcoin-Milliardäre

Große Profiteure der Kursexplosion sind unterdessen zwei alte Bekannte: Cameron und Tyler Winklevoss, die das  Potenzial der  Kryptowährung früh erkannt haben. Die beiden früheren Harvard-Studenten, die vor allem im Film “ The Social Network“ dadurch bekannt wurden, dass sie Mark Zuckerberg für die Programmierung des sozialen Netzwerks engagierten, der die Idee dann als aber selbst als „The Facebook“ umsetzte, sollen bereits seit 2012 in Bitcoin investiert sein.

Und das im großen Stil: Kolportiert wurde, dass die Winklevoss-Brüder einen Teil der Entschädigung von Facebook in Bitcoin investiert hatten – die Rede war von einem 11 Millionen Dollar-Investment, durch das die Brüder zeitweise ein Prozent der Digitalwährung besitzen sollten.

Die Wette hat sich inzwischen mehr als ausgezahlt: Nach Jahren, in denen die heutigen Risikokapitalgeber dabei zusehen mussten, wie Mark Zuckerbergs Milliardenvermögen in immer astronomischere Höhen stieg, dürfen sich die Winklevoss-Brüder nach dem jüngsten Kurssprung auch als Milliardäre fühlen, wie der der Daily Telegraph vorrechnet – und zwar als erste Bitcoin-Milliardäre.

„Bitcoin“ schlägt „Trump“ bei der Google-Suche
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Die wilden Kursausschläge haben das Interesse an der Kryptowährung in den vergangenen Tagen ebenfalls auf ein neues Rekordniveau gehievt. Erstmals übertraf „Bitcoin“ in der vergangenen Woche in der US-Google-Suche die Abfrage nach US-Präsident „Trump“ – die Digitalwährung war damit der meistgesuchte Begriff.

Wie lange der unglaubliche Bitcoin-Boom noch anhält, gilt längst als Multimilliarden-Dollar-Rätsel, das Akteure an den Finanzmärkten rund um die Welt beschäftigt. Vergangene Woche warnte die Finanzaufsicht Bafin Anleger erst vor einem möglichen Totalverlust.

Eine vermeintliche zeitnahe Warnung vor einem Bitcoin-Crash verspricht unterdessen die neue App „Bitcoin Bubble Burst“, die auf Machine Leasing basiert und am Wochenende auf der TechCrunch Disrupt-Konferenz in Berlin vorgestellt wurde.

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